Bohren Kernbohrsystem ist handgeführt

Redakteur: Rüdiger Kroh

Mit weniger Kraftaufwand, schneller zum Bohrloch: Das verspricht Fein mit dem handgeführten Kernbohrsystem KBH 25. Es kombiniert eine leistungsstarke Handbohrmaschine mit speziellen Hartmetall-Kernbohrern und ermöglicht so Bohrdurchmesser bis 25 mm in Stahl und bis 30 mm in Aluminium bei einer Schnitttiefe von 20 mm.

Firmen zum Thema

Rolf Nerz, Regionalverkaufsleiter Südwest bei Fein, führt das neue Kernbohrbohrsystem KBH 25 vor. Bild: Kroh
Rolf Nerz, Regionalverkaufsleiter Südwest bei Fein, führt das neue Kernbohrbohrsystem KBH 25 vor. Bild: Kroh
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Besonderheiten des Kernbohrsystems sind laut Hersteller der Auskuppelmechanismus des Zentrierbohrers und die spezielle Schneidgeometrie des HM-Kernbohrers. Der HSS-Zentrierbohrer bohrt nur so lange wie nötig und wird nach 5 mm Schnittiefe entkoppelt. Dann trifft der Kernbohrer auf das Material und die gesamte vom Anwender aufgebrachte Vorschubkraft kann so für die Kernbohrung genutzt werden.

Der Kernbohrer besteht aus drei unterschiedlichen Schneidzähnen und hat eine Schnittbreite von nur 2,8 mm. Dadurch verringert sich das Zerspanvolumen.

Bisher standen für große Bohrdurchmesser Metallbearbeitern Lochsägen oder Kernbohreinheiten mit Magnetfuß zur Auswahl. Lochsägen werden auf eine normale Bohrmaschine aufgesteckt. Sie erfordern einen hohen Krafteinsatz und können nur für Materialdicken bis 8 mm genutzt werden.

Stationäre Kernbohreinheiten zeichnen sich durch ihre hohe Leistungsfähigkeit aus, wiegen aber mindestens 10 kg und finden nur bei magnetischen, mindestens 10 mm dicken Metallen Verwendung. Mit dem Kernbohrsystem KBH 25 kann laut Fein im Vergleich zu Lochsägen bis zu dreimal und gegenüber Spiralbohren sogar bis zu fünfmal schneller gearbeitet werden.

C. & E. Fein GmbH auf der Blechexpo 2011: Halle 4, Stand 4103

(ID:377992)