Lösemittelfreies Kleben Klebebänder sparen im Jahr soviel CO2 wie 7000 Bäume speichern

Redakteur: Peter Königsreuther

Mit dem sogenannten Twinmelt-Prozess hat es Lohmann geschafft, seinen Klebenändern den Weg in die umweltschonendere, weil lösungsmittelfreie, Zukunft zu bahnen.

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(Bild: Lohmann)

Die Bonding-Pioniere von Lohmann sind ins Jahr 2021 mit einer neuen Technologie namens Twinmelt gestartet. Damit verkleinern sie, wie es weiter heißt, den CO2-Fußabdruck, um einen weiteren großen Schritt in Richtung nachhaltigen Klebens. Die dazu nötige, teilweise patentierte, Anlage gilt als einzigartig. Sie entstand in Kooperation mit verschiedenen Partnern, die sie für das Neuwieder Unternehmen entwickelt haben.

Bewährte Klebebänder auf neuem Eigenschaftsniveau

Damit können nun die bewährten Hightech-Klebebänder des fast 170 Jahre bestehenden Traditionsunternehmens auf ein neues Level gebracht, betont Lohmann. Der neuartige Prozess soll auch noch smart sein und er erlaube sogar die Kombination unterschiedlicher Werkstoffe, Funktionen und Eigenschaften.

Neue Trägermaterialien sowie Acrylat- und Kautschuksysteme kommen, merkt Lohman an, sind für individuelle Kundenanforderungen und die Lohnfertigung in jeder Branche immer interessanter. Das gilt für Automotive, den Grafikbereich, Home Appliance & Electronics bis hin zum Medizinsektor – und zwar komplett lösungsmittelfrei.

Lohmann schafft mit Twinmelt nun eine Verbindungsalternative, die gleichzeitig die Bedürfnisse des Marktes erfüllt und auch noch die Umwelt schützt, betont der Hersteller. Wie es weiter heißt, ermöglicht sie eine Emissionseinsparung von bis zu 3500 t CO2 im Jahr. Das ist ein Wert, der einer CO2-Speicherung entspricht, wie nur von rund 7000 Bäumen geschafft wird. Dr. Carsten Herzhoff ist technischer Geschäftsführer bei Lohmann, und betont: „Den nachhaltigen Umgang mit der Umwelt nehmen wir nicht nur ernst, wir nehmen ihn persönlich!“ Und diese Einstellung spiegle sich insbesondere mit Blick auf Twinmelt wider.

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