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Stahl/Dienstleistungen

Tata Steel will näher an die europäischen Stahlkunden herantreten

| Redakteur: Stéphane Itasse

Der indische Stahlkonzern Tata Steel richtet sein Distributions- und Servicecenter-Netzwerk auf dem europäischen Festland neu aus. Ab sofort stehen bei Europas zweitgrößtem Stahlhersteller unternehmensweit die Endkundenmärkte stärker im Fokus, wie Tata mitteilt.

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Tata Steel will in verschiedenen Marktsektoren enger mit seinen Kunden zusammenarbeiten.
Tata Steel will in verschiedenen Marktsektoren enger mit seinen Kunden zusammenarbeiten.
( Bild: Tata Steel )

Tata Steel verfügt nach eigenen Angaben über die zweitgrößte Infrastruktur aus Distributions- und Servicecentern in Europa. Im Zuge der Neuausrichtung würden alle Betriebe auf dem europäischen Festland nach Endkundenmärkten, wie der Automobil-, Bau- oder Hebe- und Förderindustrie, organisiert. Jeder Standort sei darüber hinaus einer der beiden Produktgruppen Feinblech oder Grob-/Bandblech zugeordnet.

Tata Steel vereinheitlicht seine Vertriebsorganisation

Damit habe Tata Steel seine Vertriebsorganisation unternehmensweit vereinheitlicht. Kunden erhielten jetzt direkten Zugang zu dem Produkt- und Serviceportfolio der gesamten Gruppe. Hierzu zählten Stahlprodukte sowie kundenspezifische Services wie die Weiterverarbeitung. Indem der Kunde vom nächstgelegenen Standort mit der besten Qualifikation für seine Anforderungen beliefert werde, will Tata Steel gleichzeitig die Servicequalität verbessern.

Zudem erweitert Tata Steel sein Produkt- und Servicespektrum. Ein Beispiel dafür seien die auf der Blechexpo 2013 vorgestellten hochfesten niedriglegierten Stähle der Ympress-Familie, von denen einige an spezifische Kundenanforderungen angepasst worden seien. Bis 2016 will Tata Steel den Umsatz mit differenzierten Produkte, also mit kundenspezifisch weiterentwickelten Stählen, um 40 % steigern.

Neue Dienstleistungen von Tata Steel auf der Blechexpo 2013

Tata Steel stellt auf der Blechexpo 2013 darüber hinaus seine neu entwickelten Engineering-Dienstleistungen vor. Auf dem Messestand zeige der Stahlhersteller, wie Kunden aus der Automobilindustrie von diesem Angebot profitieren können. Beispielsweise helfe der Gesamtbetriebskosten-Scan (TCO-Scan) dabei, die Kosten für spezifische Anwendungen sowohl in der Herstellung als auch während der Nutzung zu reduzieren. Diesen Service biete das Unternehmen nicht nur für die Automobilindustrie, sondern auch für seine Kunden aus dem Hebe- und Fördersektor oder der Bauindustrie an.

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