Suchen

Fronius

Kontaktierungssystem gewährleistet hohe Prozessstabilität

| Redakteur: Annedore Munde

Auf der Euroblech 2010 präsentiert Fronius die Weiterentwicklung der 2009 vorgestellten Innovations-Initiative. Dazu gehören Anwendungen der Trans-Steel-Technik beim Stahlschweißen im Maschinen-, Schiffs- und Stahlbau, Virtual Welding, der Schweiß-Simulator in Ausbildung, die neue LichtbogentechnikCMT Advanced für das Fügen mit geringem Wärmeeintrag und nicht zuletzt die „Schweißdüse“ Contec.

Firmen zum Thema

Aufbau des Kontaktsystems Contec. Bild: Fronius
Aufbau des Kontaktsystems Contec. Bild: Fronius
( Archiv: Vogel Business Media )

Fronius will seinen Euroblech-Besuchern in Hannover zeigen, wie Anwender aus der Entwicklungsleistung konkreten Praxisnutzen ziehen, heißt es. „Das Kontaktierungssystem Contec steht exemplarisch dafür, wie der Fortschritt in einem Detail das große Ganze überdimensional verändern kann. Konstante Prozessbedingungen und Standzeitverlängerungen bis zum Fünfzehnfachen wirken hier als Qualitäts- und Produktivitätshebel“, beschreibt das Unternehmen die Vorteile.

Kontaktierungssystem hält Schweißnaht-Geometrie konstant

Denn bei gleichbleibenden Kontaktverhältnissen zwischen Contec und dem Schweißzusatzdraht bleibe die Geometrie der erzeugten Schweißnaht konstant und die sonst vom Kontaktrohr bedingten Qualitätsengpässe würden entfallen. Die markante Standzeitverlängerung erhöhe die Anlagenverfügbarkeit und die Produktivität des Gesamtprozesses. Sie senkt damit sowohl die Energie- als auch die Produktionskosten. Unnötige Betriebsstillstände mit manuellen Servicearbeiten entfallen.

Pilotanwender bestätigen laut Unternehmen die Nutzen des Kontaktierungssystems Contec: hohe Prozessstabilität über die gesamte Lebensdauer des Kontaktierungssystems und dessen lange Lebensdauer. Besonders wirksam verlängert sie sich bei Schweißdrähten aus Aluminium- und Kupferlegierungen. „Ein weiterer Vorteil sind die einfache Lagerhaltung und geringen Logistikkosten, weil für den gesamten Durchmesserbereich von 0,8 bis 1,6 mm ein Contec-System genügt“, heißt es von Fronius.

Kontaktierungssystem führt Schweißzusatzwerkstoff exakt zu

Das Kontaktierungssystem Contec besteht im Wesentlichen aus zwei Halbschalen, einem Drahtführungsrohr, einer Druckfeder und einer Spannmutter. Das Rohr führt den Schweißzusatzwerkstoff exakt zu den Kontaktstellen der Halbschalen.

Die Feder übt kontinuierlich einen konstanten Druck auf die Halbschalen aus. Dies sorgt trotz prozessbedingten Verschleißes der Halbschalen für 100%ig gleichbleibende Kontaktierung und einen konstanten TCP (Tool Center Point).

Fronius International auf der Euroblech 2010: Halle 13, Stand E76

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 359965)

Das könnte Sie auch interessieren SCHLIESSEN ÖFFNEN
Mit Weld-Cube hat Fronius ein Datenmanagementsystem entwickelt, das den Schweißprozess dokumentiert und analysiert.
Fronius auf der Euroblech 2018

Datenmanagementsystem dokumentiert und analysiert den Schweißprozess

Werner Karner, Leiter Fügezentrum Versuchsbau bei Magna Steyr, präsentierte auf der Fronius-Pressekonferenz ein manuell geschweißtes Bauteil des Mercedes SLS.  Bild: Kroh
Fronius

70 m manuelle Luxus-Schweißnaht

Die Presskraft der neuen Biege- und Kümpelpresse entspricht dem Gewicht von fast 7300 VW Golf. Bild: Siempelkamp
Euroblech 2008

Siempelkamp präsentiert Spezialmaschinen für die Blechumformung

Fronius; Archiv: Vogel Business Media; Königsreuther; ; Schuler; Meusburger; picsfive - Fotolia; LVD; Bihler; Messe Essen; Eutect / Lebherz; Stefanie Michel; RK Rose+Krieger; Mack Brooks; Schall; J.Schmalz; Inocon; Zeller + Gmelin; Okamoto Europe; Autoform/Rath; Lantek; Simufact; IKT; Schöller Werk; Vollmer; Wirtschaftsvereinigung Stahl; © earvine95, pixabay; Thyssenkrupp; Esta; IFA; CWS; totalpics; Design Tech; Deutsche Fachpresse; Automoteam; MPA Stuttgart