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Oberflächenbehandlung

Kontinuierliche Badüberwachung sichert reproduzierbare Ergebnisse

| Autor/ Redakteur: Lutz Hüsemann / Josef-Martin Kraus

Eine kontinuierliche, automatische Badüberwachung und -einstellung bei Prozessen zur Oberflächenvorbehandlung sorgt für reproduzierbare Ergebnisse. Das gilt nicht nur hinsichtlich der Prozessqualität, sondern auch der Wirtschaftlichkeit, wie erste Anwendungen eines Leit- und Kontrollsystems zeigen.

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Bild 1: Eine kontinuierliche, automatische Prozesskontrolle und -steuerung macht die Oberflächenvorbehandlung einfacher, sicherer und wirtschaftlicher. Bild: Henkel
Bild 1: Eine kontinuierliche, automatische Prozesskontrolle und -steuerung macht die Oberflächenvorbehandlung einfacher, sicherer und wirtschaftlicher. Bild: Henkel
( Archiv: Vogel Business Media )

Viel hilft viel – nach dieser Methode werden oftmals erheblich mehr Chemikalien in Metallvorbehandlungsbäder gegeben, als für die korrekte Prozessführung notwendig ist. Henkel macht jetzt Schluss damit: Der Lineguard Supervisor, ein Leit- und Kontrollsystem zur kontinuierlichen Überwachung von Vorbehandlungsprozessen, ermöglicht eine absolut präzise Badführung. Durch genaue Messung und Steuerung der Nachdosierung lassen sich sehr enge Prozessfenster einhalten. Ergebnis: Die optimale Qualität der Vorbehandlung ist permanent gesichert, zugleich wird der Chemikalienverbrauch spürbar gesenkt. Das System fördert eine nachhaltige Produktionsweise und entlastet die Umwelt (Bild 1).

Vorbehandlungsprozessen sind komplexe chemische Verfahren

Von der Chromatierung bis zur Zinkphosphatierung – bei den Vorbehandlungsprozessen in der Metallindustrie handelt es sich stets um komplexe chemische Verfahren, die aufgrund verschiedener Einflüsse Schwankungen unterliegen, jedoch in der Regel nur einmal am Tag exakt analysiert werden. Anhand der morgendlichen Laborergebnisse wird dann bestimmt, in welcher Menge die Prozesschemikalien nachdosiert werden. Ob diese Dosierung ausreichend ist, um die erforderlichen Spezifikationen der Badkonzentrationen einzuhalten, stellt sich jedoch erst bei der Laborkontrolle am folgenden Tag heraus.

Der Betreiber einer Vorbehandlungslinie befindet sich daher stets im Konflikt, entweder eine Qualitätsminderung während des Vorbehandlungsprozesses zu riskieren oder aufgrund eines zu hohen Chemikalienverbrauchs unnötige Kosten zu verursachen. Im Zweifelsfall entscheidet man sich in der Praxis dafür, eher „einen Eimer Chemie“ zu viel in das Bad zu geben, als die Prozessleistung zu gefährden.

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