Tezet Technik AG Kontrolle bei der Rohrbiegung durch eigene Messprüfung

Redakteur: Victoria Sonnenberg

Der Wunsch der Rohrbieger ist schon lange die 100%-Kontrolle der fortlaufenden Produktion. Sie wurde bisher mit teuren Hightechsystemen versucht, wie mit den in Biegemaschinen eingebauten selbstkontrollierenden Systemen, oder auch mit externen optischen Überprüfungsmethoden. Tezet zeigt auf der Messe Tube 2012 eine automatisierte Methodik der eigenen Messüberprüfung.

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Der Bieger kann durch die neue Tezet-Methodik im Zusammenspiel mit seiner eigenen Erfahrung während der fliessenden Fertigung nun selbst bestimmen, in welchem Abstand er eine sinnvolle Kontrolle mit Gelenkarm-Messsystem einsetzen möchte, was ihm erlaubt, den Kontrollprozess ökonomischer durchzuziehen. (Bild: TeZet)
Der Bieger kann durch die neue Tezet-Methodik im Zusammenspiel mit seiner eigenen Erfahrung während der fliessenden Fertigung nun selbst bestimmen, in welchem Abstand er eine sinnvolle Kontrolle mit Gelenkarm-Messsystem einsetzen möchte, was ihm erlaubt, den Kontrollprozess ökonomischer durchzuziehen. (Bild: TeZet)

Diese Messmethodik soll dem Messenden die Sicherheit geben, richtig gemessen zu haben. Vor der Messung wird die erlaubte Toleranz festgelegt. Wenn sich eine Falschmessung einschleicht, durch eventuell minimal falsches Antasten des Messpunktes oder Messen außerhalb einer Geraden oder auch Eintauchen im falschen Winkel mit einer kontaktlosen Gabelsonde oder dem Laserstrahl, aber auch wenn das Rohr unrund ist, meldet sich das Messsystem mit zwei Warnungen, um darauf aufmerksam zu machen, ohne dass der Anwender anfangs auf den Bildschirm sehen muss.

Zunächst hört er einen allgemein bekannten Signalton, der ihn darauf aufmerksam macht, dass Vorsicht geboten ist. Der Messende hat jetzt die Möglichkeit, den letzten Messpunkt zu löschen und zu wiederholen, ohne die Gesamtmessung abbrechen zu müssen. Parallel dazu zeigt ihm das Programm die Falschmessung auf dem Bildschirm durch die farbliche Darstellung des Rohres in transparenter Form zum Master.

Der Bieger kann laut Tezet durch die neue Methodik im Zusammenspiel mit seiner eigenen Erfahrung während der fließenden Fertigung nun selbst bestimmen, in welchem Abstand er eine Kontrolle mit Gelenkarm-Messsystem einsetzen möchte: jedes 10. oder 20. oder 30. Rohr beispielsweise, was einen ökonomischeren Kontrollprozess erlaube.

Die Methode biete eine Kostenersparnis aufgrund einer Verringerung der Amortisationszeit des Systems. Für traditionelle Rohre brauche es nur noch durchschnittlich rund 4 bis 6 Monate, für freiformgebogene Rohre nur noch 6 bis 8 Wochen. Das überwachte Messen mache die Rohrspezialsoftware Tezet-CAD noch benutzerfreundlicher und ergebnisorientierter. Sie hat 160 Funktionen, die einfach zu erlernen und zu bedienen seien und die die schwierigsten Rechenalgorithmen automatisch auf Knopfdruck lieferten.

Tezet Technik (Schweiz) auf der Tube 2012: Halle 5, Stand A21

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