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Thyssen-Krupp

Konzernweites Projekt In-Car gibt Einblick in die automobile Zukunft

| Redakteur: Josef-Martin Kraus

Der Thyssen-Krupp-Konzern beginnt das neue Geschäftsjahr mit einer Technologie-Offensive: Aus dem konzernübergreifenden Forschungsprojekts In-Car gehen 35 Innovationen hervor. Sie werden nun am Markt eingeführt. Erste Bauteile, die von den Geschäftsbereichen Areas Steel Europe und Components Technology im Rahmen des Projekts entwickelt wurden, befinden sich derzeit in der Erprobungsphase für die Serienfertigung.

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Innerhalb des Projekts In-Car hat der Thyssen-Krupp-Konzern 35 Innovationen für den Automobilbau entwickelt.
Innerhalb des Projekts In-Car hat der Thyssen-Krupp-Konzern 35 Innovationen für den Automobilbau entwickelt.
( Archiv: Vogel Business Media )

Ein Ziel des Gemeinschaftsprojekts ist die Bündelung des gesamten automobilen Know-hows innerhalb des Konzerns. So führt das Projekt Werkstoffentwickler, Bauteil- und Werkzeugkonstrukteure sowie Produktionsplaner zusammen. Im Visier steht dabei die konstruktive und fertigungstechnische Optimierung von Fahrwerk, Karosserie und Antrieb: hinsichtlich Ressourcenschonung, Kosteneinsparung und Funktionalität. So wurde viel Wert darauf gelegt, dass die Innovationen mit deutlich verringertem Aufwand in die Serienfertigung übernommen werden können.

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Ganzheitliche CO2-Bilanz

„InCar kommt genau zur rechten Zeit“, sagt Dr. Ulrich Jaroni, Mitglied des Vorstands von Thyssen-Krupp Steel Europe. Angesichts der aktuell schwierigen Absatzssituation bei Automobilen wächst der Druck auf die Automobilhersteller, mit umweltverträglichen, kostengünstigen und funktionsoptimierten Konzepten dem Markt Impulse zu geben. Neue gesetzliche Regelungen wie der ab dem Jahr 2012 EU-weit für Neuwagen geltende mittlere Emissionsgrenzwert von 130 g Kohlendioxid (CO2) pro Kilometer sind eine weitere Herausforderung. Dr. Karsten Kroos, Vorsitzender des Bereichsvorstandes Components Technology: „Die In-Car-Entwicklungsschwerpunkte sind eng mit unseren Kunden abgestimmt.“

Auf Basis dieses Projekts lassen sich Automobile herstellen, die laut Kroos mehr als 17 g CO2 pro gefahrenen Kilometer einsparen werden. Weil auch bei der Produktion CO2 entsteht, deckt die Ökobilanz für das Projekt die gesamte Automobillebensdauer ab. Erstellt wurde die Bilanz vom deutschen Institut PE International, der TÜV Nord hat sie zertifiziert. Ergebnis: Von der Produktionsbeginn bis zur Endphase der Nutzung werden rund 5500 kg CO2 je Fahrzeug eingespart – im Vergleich zum aktuellen Stand der Technik.

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