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Blechbearbeitung Krise hinterlässt bei Trumpf Furchen in der Bilanz

| Redakteur: Dietmar Kuhn

Jetzt scheint es endgültig: Die dunklen Wolken am Blechbearbeitungshimmel lichten sich. Das bestätigte auch Dr. Nicola Leibinger-Kammüller, Vorsitzende der Geschäftsführung der Trumpf-Gruppe, mit ihrem positiven Stimmungsbild während der Bilanzpressekonferenz. „Die Zeit der schlechten Zahlen ist vorbei“, sagte sie.

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„Die Zeit der schlechten Zahlen ist vorbei“, verkündete Dr. Nicola Leibinger-Kammüller, Vorsitzende der Geschäftsführung der Trumpf- Gruppe, auf der Bilanzpressekonferenz. Bild: Trumpf
„Die Zeit der schlechten Zahlen ist vorbei“, verkündete Dr. Nicola Leibinger-Kammüller, Vorsitzende der Geschäftsführung der Trumpf- Gruppe, auf der Bilanzpressekonferenz. Bild: Trumpf
( Archiv: Vogel Business Media )

Anzeichen dafür sind die wachsenden Auftragseingänge bei Trumpf, die laut Leibinger-Kammüller bereits seit dem Frühjahr kontinuierlich ansteigen. Trotz der erfreulichen Entwicklung seien die Finanzzahlen des vergangenen Geschäftsjahres aber noch Krisenzahlen. Demnach ist der Umsatz der Trumpf-Gruppe im abgelaufenen Geschäftsjahr von 1,66 Mrd. Euro auf 1,34 Mrd. Euro gesunken. Das entspricht einem Minus von 19,4%. Im Jahr vor der Krise (2007/2008) lag der Umsatz noch bei 2,1 Mrd. Euro.

Die Krise wurde trotzdem über alle Stellhebel unbeschadet gemeistert. Entsprechend gibt sich die Firmenleitung in Ditzingen, aufgrund des weltweit wichtigsten Branchenereignisses – der Messe Euroblech in Hannover – sehr zuversichtlich. Denn mit mehr als einer Handvoll Neuheiten, die dem Anwender mehr Wirtschaftlichkeit versprechen, scheint das Familienunternehmen Trumpf für den Aufschwung bestens gerüstet zu sein.

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