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Rhenus-Lub auf Kühlschmierstoff-Forum 2016

Kühlschmierstoff-Überwachung wird automatisiert

| Redakteur: Andrea Gillhuber

Auf dem Kühlschmierstoff-Forum 2016 Ende November diskutierte die Branche über Kühlschmierstoff-Überwachung. Gezeigt wurde, wie eine automatische Kühlschmierstoffmessung in Zukunft aussehen könnte.

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Meinhard Kiehl, Direktor Marketing, Produktmanagement bei Rhenus Lub, während des Praxisvortrags.
Meinhard Kiehl, Direktor Marketing, Produktmanagement bei Rhenus Lub, während des Praxisvortrags.
(Bild: Rhenus Lub)

Vom 23. bis 24. November 2016 traff sich die Kühlschmierstoff-Branche (KSS) in Stuttgart Fellbach zum Kühlschmierstoff-Forum 2016. Die 140 Teilnehmer diskutierten mit den Vortragenden über die Kühlschmierstoff-Überwachung der Zukunft. Hierzu referierte Meinhard Kiehl, Direktor Marketing, Produktmanagement bei Rhenus Lub, zur automatischen Kühlschmierstoffmessung und zeigte, wie der zukünftige Standard der KSS-Messung aussehen kann.

Die Diskussionen im Rahmen des Forums zeigten, dass es zu einem Umdenken hinsichtlich des Stellenwerts von Kühlschmierstoffen kommt. Fluide werden als integraler Parameter des Fertigungsprozesses begriffen, die funktionieren müssen, damit stabil und sicher produziert werden kann. Das rückt die dauerhafte KSS-Überwachung in den Fokus und steigert die Nachfrage nach zuverlässigen Monitoring-Systemen.

Automatische Kühlschmierstoff-Überwachung wird Standard

Als Antwort präsentierte Meinhard Kiehl innerhalb eines Praxisvortrags das FluidSafe LubControlSystem von Rhenus Lub. Die Maschine wird an die KSS-Anlage installiert und hilft, eingesetzte Kühlschmierstoffe auf einen dauerhaft einwandfreien Zustand hin zu überwachen. Dazu werden die wichtigen KSS-Parameter Konzentration, pH-Wert, Leitfähigkeit und Bakteriengehalt in Echtzeit überwacht und Messwerte angezeigt. Bei Änderungen kann somit schnell gegengesteuert werden. Gerade die Messung der Bakterien erforderte bisher mindestens 24, teilweise auch 48 Stunden – eigentlich zu lang, um Stabilität und Qualität des KSS konstant aufrecht zu erhalten und einen teuren Komplettaustausch zu vermeiden.

Kunden können sich dabei auf die langjährige Forschungsexpertise des Mönchengladbacher Herstellers verlassen: „Als Schmierstoffkenner wissen wir, dass das Fluid nur in einwandfreiem Zustand höchste Leistung bringen kann. FluidSafe hilft dabei, nichts dem Zufall zu überlassen. In Zeitreihenanalysen bildet es zu jedem Zeitpunkt den Zustand des KSS ab. Das hilft, Trends zu erkennen, bei Verfall gegenzusteuern und unseren Kunden so langfristige Planungssicherheit hinsichtlich ihrer Produktion zu geben und diese wesentlich ökonomischer zu gestalten“, so Kiehl.

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