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Elting Ladungssicherung: Glänzend gesichert

| Autor / Redakteur: Carsten Hinnah / M.A. Frauke Finus

Die Verzinkerei Voigt & Schweitzer setzt auf Ladungssicherung von Elting und spart damit eine Stunde Zeit pro Tag und Fahrzeug.

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Die mit Vario-Save-Lasi ausgestattete Ladefläche besitzt ein quer und längs in den Boden eingelassenes Schienenraster. Durch einfaches Stecken kann nahezu jede Ladung an allen Plätzen der Ladefläche gesichert werden.
Die mit Vario-Save-Lasi ausgestattete Ladefläche besitzt ein quer und längs in den Boden eingelassenes Schienenraster. Durch einfaches Stecken kann nahezu jede Ladung an allen Plätzen der Ladefläche gesichert werden.
(Bild: Elting)

Stattliche 8,50 m Breite auf 2,60 Tiefe und 3,30 Länge misst der Zinktauchkessel am Standort Maintal der Verzinkerei Voigt & Schweitzer GmbH & Co. KG. Und alles, was darin oberflächenveredelt wird, muss im Verteilverkehr vom Kunden abgeholt und wieder ausgeliefert werden. Wobei Rohware und Verzinktes oft als Mischladung in einer Tour transportiert werden, sich aber auf keinen Fall berühren dürfen. Eine Herausforderung für Fahrer und Ladungssicherung, die die Maintaler mit dem formschlüssigen Ladungssicherungssystem Vario Save von Elting Metalltechnik lösen.

„Unser Ladungsgut ist in Geometrie, Stückzahl, Gewicht und Materialstärke so vielfältig, dass es keine zwei identischen Touren gibt“, sagt Disponent Bernd Wörner. Dazu gehören massive Teile für den Fahrzeug- und Behälterbau ebenso, wie filigrane Gartentore oder handgeschmiedete Balkongeländer. „Und mit jeder Teilbe- und -entladung verändert sich die Konstellation auf der Ladefläche“, ergänzt Wörner. Erschwerend kommt hinzu, dass verzinkte Oberflächen nicht auf Rohware stoßen dürfen. Sonst leidet der Korrosionsschutz.

Güter an nahezu jedem Punkt der Ladefläche sichern

Deshalb setzen die Maintaler bei der Ladungssicherung auf das

formschlüssige Ladungssicherungssystem Vario Save von Elting Metalltechnik. Statt mit Spanngurten arbeitet das Dekra-zertifizierte System mit soliden Stahlrungen und einem in die Ladefläche integriertem Schienensystem. Jede Schiene besitzt mit aneinandergereihten jeweils 70 mm breiten Rungentaschen vielfältige Steckmöglichkeiten für die

Rungen. Die Ladung wird also nicht kraftschlüssig überspannt und festgezurrt, sondern formschlüssig abgesteckt. Das spart nicht nur enorm Zeit, es ermöglicht auch eine saubere Abteilungsbildung zwischen verzinkten Gütern und Rohware. Denn mit dem über die ganze Ladefläche verteiltem Schienenraster können Güter an nahezu jedem Punkt der Ladefläche gesichert werden. „Wir sichern, wie es das Ladegut verlangt – nicht wie es die Anschlagplätze für Spanngurte erlauben“, verdeutlicht Wörner. Bei Teilbe- und -entladungen muss das verbliebene Ladegut nicht mehrmals täglich verschoben und neu gezurrt werden. „Einfach Rungen umstecken, Formschluss wieder herstellen, fertig“, sagt Wörner. Sollte das einmal nicht ausreichen, bietet der Außenrahmen vielfältige Anschlagpunkte für Spanngurte.

Fünf Gurte dank Steckrungensystem eingespart

„Jeder Gurt weniger bedeutet nach unserer Erfahrung circa drei Minuten Zeiteinsparung“, sagt Wörner. „Das Rungenstecken ist einfacher und effektiver gegenüber dem Gurte öffnen, Ladung verschieben und Niederzurren.“ Im Schnitt sparen seine Fahrer bei der Beladung fünf Gurte mit dem Steckrungensystem ein und damit eine Viertelstunde auf dem Betriebshof der Verzinkerei. Bei Auslieferung und Rückladung im Verteilverkehr kommen nochmal circa fünf bis acht Minuten pro Entladestelle im Schnitt hinzu. Wobei in Halbtagestouren jeweils vier bis fünf Kunden abgefahren werden. Im Tageseinsatz mit größerem Radius sind es sechs bis zehn Kunden. „Unterm Strich rechnen wir mit mindestens einer Stunden Zeiteinsparung pro Fahrzeug und Tag durch das System – und das ist eine konservative Schätzung“, erklärt Wörner.

Ein weiterer positiver Effekt der formschlüssigen Ladungssicherung liegt in der Beschädigungsfreiheit. Verformungsanfällige Ladegüter wie dünne Bleche oder filigrane Balkongeländer leiden schnell unter den Zurrkräften der Spanngurte, sodass Transportschäden drohen. Weniger Zurren bedeutet auch, dass weniger Druck auf das Material einwirkt. Laut Bernd Wörner spiegelt sich der Einsatz der formschlüssigen LaSi auch positiv in der jährlichen Reklamationsübersicht wider.

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