Suchen

Schweißroboter programmieren

Laser virtuell programmieren und simulieren

| Redakteur: Konrad Mücke

Für Laserschweißanlagen unter anderem von Trumpf hat die Cenit AG eine Software zum Offline-Programmieren und zur 3D-Simulation verwirklicht. Sie unterstützt umfassend den gesamten Produktionsprozess einschließlich des Datenimports und sicheren Übertragens der NC-Programme.

Firmen zum Thema

Schnell und zuvelässig: Das 3D-Simulieren der Schweissprozesse einschliesslich der Vorrichtungen erübrigt umständliches, zeitaufwendiges Teachen der Schweissroboter.
Schnell und zuvelässig: Das 3D-Simulieren der Schweissprozesse einschliesslich der Vorrichtungen erübrigt umständliches, zeitaufwendiges Teachen der Schweissroboter.
( Bild: Cenit AG )

Die von der Stuttgarter Cenit AG vorgestellte Software Fastsuite Edition 2 sorgt für effizienteres und komfortableres Programmieren der Laserschweißroboter Trulaser Robot 5020 und Trulaser Weld 5000 von Trumpf. Sie stellt optimierte Schweißmethoden und -strategien zur Verfügung. Weitgehend automatisiert können Nutzer das Schweißen mit dem Laser in 3D programmieren und für höchste Prozesssicherheit simulieren. Dabei nutzt die Software bereits bewährte Schweißparameter und -strategien. Interaktiv lassen sich einzelne Schweißabläufe offline optimieren. Das minimiert unnötige Neben- und Stillstandszeiten und sorgt für höchste Produktivität der Laserschweißanlagen.

Bildergalerie

Bildergalerie mit 92 Bildern

Vorteile für Einzelstück- und Serienfertigung

Programmiert wird mit der Software der gesamte Produktionsprozess. Dies umfasst den Import von Daten für Bauteile, Halbzeuge, Rohlinge und Vorrichtungen. Dabei nutzt die Software CAD-Daten.

Somit lassen sich automatisierte Schweißanlagen besonders effizient betreiben. Spezielle Vorteile hat dies beim Fertigen von Prototypen und Einzelstücken. So lassen sich beispielsweise Vorrichtungen besonders schnell und komfortabel erstellen. Aber auch in der Serienfertigung profitieren Fertigungsbetriebe von kürzeren Zykluszeiten und von verkürzten Programmierzeiten.

Als Option unterstützen die Spezialisten des Softwareherstellers den Anwender beim exakten Kalibrieren der Laserschweißanlagen. Das gewährleistet, dass die offline generierten NC-Programme ohne zusätzliches Justieren unverzüglich auf den Schweißanlagen einsetzbar sind. Somit entfallen unproduktive Nebenzeiten, verursacht durch ein umständliches, zeit- und arbeitsintensives Teachen der Roboter. Zudem lassen sich von Beginn an prozesssicher und genau zeichnungsgerechte Bauteile schweißen. Von diesen Vorteilen können auch Anwender von Laserschweißanlagen anderer Maschinenhersteller, zum Beispiel der Anlagen FLW 4000 M3 von Amada, profitieren.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 45618906)

Das könnte Sie auch interessieren SCHLIESSEN ÖFFNEN
Für das Erstellen von Schneidmessern, wie hier für den Seitenwandrahmen eines Autos, benötigt Bm-Form-Tec mit der Software Trim Steel Expert heute bis zu 35% weniger Zeit. Bilder: Cenit
CAD/CAM

Schneidmesserkonstruktion per Software liefert bessere Werkzeuge

Mehr Effizienz beim Laserbearbeiten von Rohren versprechen die Neuerungen, die BLM für seine Anlage LT-Free auf den Markt bringt.
Blechexpo 2017

Rohrlasern effizienter gemacht

Die Anwendersoftware „GL.control“ in der neuesten – der siebten – Generation von GFH bietet die Möglichkeit, sämtliche Module anzusteuern und miteinander zu kombinieren. Realisiert wird dies durch einen Multitouchmonitor, der sich bequem per Hand oder Touch-Pen bedienen lässt, wie es heißt. Zu erleben auf der Lasys 2018 in Halle 4 am Stand B34. Das bringe deutlichen Schwung in die Laserbearbeitung und vermeide Stillstände der Anlagen.
GFH GmbH auf der Lasys 2018

Nonstop-Laserbearbeitung durch schnelle Software

Natalie Szathmary; Archiv: Vogel Business Media; AD FOTO Nadia Baldo Trento; GFH GmbH; Cenit; Bild: Cenit; ; Cenit AG; Schuler; Meusburger; picsfive - Fotolia; LVD; Bihler; Eutect / Lebherz; Stefanie Michel; RK Rose+Krieger; Lucas+Dursski; Mack Brooks; Schall; J.Schmalz; Inocon; Zeller + Gmelin; Okamoto Europe; Lantek; Simufact; IKT; Schöller Werk; Vollmer; Wirtschaftsvereinigung Stahl; © earvine95, pixabay; Thyssenkrupp; Esta; IFA; CWS; totalpics; Design Tech; Deutsche Fachpresse; Automoteam; MPA Stuttgart