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Lasys 2016

Lasys baut Marktrelevanz kräftig aus

| Redakteur: Peter Königsreuther

Die Lasys hat sich als unverzichtbarer Branchentreffpunkt für Hersteller, Anwender und Entscheider in der industriellen Fertigung fest etabliert, wie die Landesmesse Stuttgart berichtet. Dies bestätige das Resultat zur fünften Auflage der internationalen Fachmesse für Laser-Materialbearbeitung, die gestern in Stuttgart zu Ende gegangen ist. Anbei auch einige Impressionen.

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DAS war die 5. Lasys - ein umfassendes Fazit....
DAS war die 5. Lasys - ein umfassendes Fazit....
( Bild: Messe Stuttgart )

Die positiv-dynamische Marktlage spiegelte sich an allen drei Tagen im Messegeschehen wider, heißt es von den Lasys-Machern: sowohl die über 6000 Besucher (+ 10 %) als auch die 181 Ausstellern aus 15 Ländern, die den Laser als vielfältiges Werkzeug für alle Fertigungsverfahren präsentierten, lobten die Veranstaltung und die Qualität der dort geknüpften Kontakte.

„Die Lasys hat sich einmal mehr als Messe mit erstklassiger Besucherqualität, die 2016 noch über dem Niveau der Vorveranstaltung liegt, bewährt. Auch die direkt applikationsorientierten Vorträge und der enge Anwendungsbezug im Rahmenprogramm sorgten für deutlich regeren Zuspruch im Vergleich zur Vorveranstaltung. Insgesamt entspricht das effektive Ergebnis einer Beteiligung dem wesentlich größerer Fachmessen“, fasst Gerhard Hein, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Laser und Lasersysteme für die Materialbearbeitung sowie des Forums Photonik im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V., die Messe aus Sicht des ideellen Trägers zusammen.

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Rund 75 % der Besucher kamen aus der Industrie: Stark vertreten waren dabei die Branchen Maschinenbau, Automobilbau und optische Industrie, gefolgt vom Anlagen- und Apparatebau sowie der metallbe- und -verarbeitenden Industrie. Der Auslandsanteil ist ebenfalls gestiegen – von 22 auf 27 % im Vergleich zur letzten Lasys. Insgesamt kamen die Besucher aus 39 Ländern. Mit einem Anteil an Entscheidern von 78 %, liegt die Lasys seit Jahren auf einem konstant hohen Niveau. Von den Laserinteressierten gab jeder Vierte an, dass er mehr als 200.000 Euro investieren wolle. Die Besucher waren in erster Linie an Laser-Fertigungssystemen für das Markieren und Beschriften sowie an Fügetechnik und Oberflächenbearbeitung interessiert.

Besucher wollen Live-Shows

„Dass 97 % unserer Lasys-Besucher würden die Messe weiterempfehlen. Das spricht dafür, dass unser Konzept, Laser live in Aktion zu präsentieren, breiten Zuspruch findet“, resümiert Gunnar Mey, Abteilungsleiter Industrie, Messe Stuttgart, und ergänzt: „Insgesamt haben unsere Aussteller 92 Maschinen und Anlagen auf der Lasys gezeigt – darunter einige Premieren.“

So präsentierte Trumpf seinen neuen Pikosekundenlaser Trumicro 2000 bewusst auf der Lasys. „Wir stellen Weltpremieren dort vor, wo wir der Zielgruppe möglichst nahe sind“, erklärte Klaus Löffler, Geschäftsführer Vertrieb & Services der Trumpf Lasertechnik GmbH. Dass dies die richtige Entscheidung war, zeigte die riesige Resonanz. Die Besucher hätten nicht nur großes Interesse an der Trumicro 2000 sondern genauso auch an den neuen Industrie-4.0-Lösungen von Trumpf, den sogenannten Condition Based Services gehabt. Damit ließen sich Zustands- und Trendanalysen für Laser in der vernetzten Fertigung durchführen. Löffler ergänzt: „Für uns ist die Lasys eine der drei Leitmessen für Lasertechnik weltweit.“

Fanuc war zum ersten Mal bei der Lasys dabei und zieht eine positive Bilanz: „Die Besucher waren technologisch sehr interessiert, insbesondere an unserem neuen Faserlaser der Baureihe FF und dessen Anbindung an Fanuc Roboter Systeme. Damit hat die Lasys dazu beigetragen, dass wir etwa Integratoren, die neben dem Lasermaschinenbau zu unserer Zielgruppe gehören, besser über unser erweitertes Produktportfolio informieren konnten“, urteilt Michael Kuhn, Europa Manager Laser, Technische Vertriebsunterstützung bei der Fanuc Europe Corporation.

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