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Messe Stuttgart

Lasys liegt genau auf Kurs

| Redakteur: Rüdiger Kroh

Sindelfingen (rk) – Auf einem guten Weg, die gesteckten Ziele zu erreichen, befindet sich die Lasys, Fachmesse für Systemlösungen in der Laser-Materialbearbeitung, die vom 4. bis 6. März 2008 in der Neuen Messe Stuttgart stattfindet. „Wir sind schon heute mit knapp über 100 Anmeldungen und einem Auslandsanteil von 30% im Zielkorridor“, erklärte Ulrich Kromer von Baerle, Geschäftsführer der Messe Stuttgart, auf der Pressekonferenz im Mercedes-Benz-Werk in Sindelfingen.

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Informierten über die Messe Lasys und aktuelle Laseranwendungen: Messe-Chef Ulrich Kromer von Baerle, Berthold Hopf, Daimler-Produktionsplanung, und Trumpf-Geschäftsführer Jens Bleher (von re.). Bild: Kroh
Informierten über die Messe Lasys und aktuelle Laseranwendungen: Messe-Chef Ulrich Kromer von Baerle, Berthold Hopf, Daimler-Produktionsplanung, und Trumpf-Geschäftsführer Jens Bleher (von re.). Bild: Kroh
( Archiv: Vogel Business Media )

Anvisiert sind 130 Aussteller, bei einer Auslandsbeteiligung von einem Drittel. Bei der Brutto-Ausstellungsfläche rechnet die Messe mit einer Belegung von 10 000 m2. Die erwartete Besucherzahl wird auf 4000 beziffert.

„Die Lasys wird material-, branchen- und anwendungsübergreifend zeigen, was Lasertechnik alles kann“, nannte Kromer den Anspruch. Auf der Ausstellerseite sollen Hersteller von Systemen und Verfahren für alle Laser-Bearbeitungsformen angesprochen werden. „Wir wollen Laser-Systemherstellern, denen bislang vor allem branchenspezifische Messen vorbehalten blieben, eine Plattform zur umfassenden Darstellung von Laseranwendungen für die industrielle Fertigung bieten. Ein vergleichbares Messekonzept gibt es derzeit nicht.“

Die Erstveranstaltung der Lasys peilt als Besucherzielgruppen zunächst die Hauptabnehmerbranchen Automobilindustrie plus Zulieferer, den Maschinen- und Anlagenbau, die Metall be- und -verarbeitende Industrie sowie die Feinwerks- und Präzisionstechnik an. „Mittelfristig sollen die Zielgruppen jedoch sukzessive erweitert werden, denn die Lasertechnik hat als Schlüsseltechnologie bereits in den unterschiedlichsten Branchen Einzug gehalten“, erläuterte der Messechef.

Und die Perspektiven sind glänzend. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gibt an, dass erst 10 bis 20% aller potenziellen Anwendungen der Lasertechnik in der Materialbearbeitung erschlossen sind. Betrachtet man die weltweite Nachfrage nach Lasersystemen zur Materialbearbeitung, so legte diese nach aktuellen Analysen von Optech Consulting im vergangenen Jahr um 27% im Vergleich zum Vorjahr zu und erreichte einen Rekordwert von 6,1 Mrd. Euro. Auch die längerfristigen Wachstumsaussichten erweisen sich als äußerst positiv. Bis zum Jahr 2012 rechnen die Schweizer Marktforscher mit einer mittleren jährlichen Zuwachsrate des Weltmarktes von rund 10%.

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