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Amada-Blechbearbeitungsmaschinen

Losgröße 1 genauso wirtschaftlich fertigen wie die Großserie

| Redakteur: Dietmar Kuhn

Der Amada-Konzern gehört zu den weltweit führenden Herstellern von Blechbearbeitungsmaschinen. Die Eröffnung des Technical Centers in Landshut im Juni 2013 gab den Anlass, Mitsuo Okamoto, Präsident und CEO von Amada, einige Fragen zur Amada-Philosophie zu stellen.

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Okamoto: „Der deutsche und europäische Markt bietet für uns noch sehr viel Potenzial. Dort betreuen rund 1200 hochmotivierte Mitarbeiter, davon etwa 240 in Deutschland, unsere Kunden.“
Okamoto: „Der deutsche und europäische Markt bietet für uns noch sehr viel Potenzial. Dort betreuen rund 1200 hochmotivierte Mitarbeiter, davon etwa 240 in Deutschland, unsere Kunden.“
( Bild: Kuhn )

Amada gilt als weltweit aktives Unternehmen für Blechbearbeitungsmaschinen. Wie sehen Sie Ihr Unternehmen im globalen Markt?

Okamoto: Nun, wir produzieren viele verschiedene Arten von Maschinen, speziell für die Blechbearbeitung, aber auch für andere Bereiche. 75 % unseres Umsatzes machen wir aber mit der Blechbearbeitung. Der Rest sind Werkzeugmaschinen und Werkzeuge. Laut einer erst 2013 stattgefundenen Erhebung eines renomierten Institutes werden wir dort in der Rangliste auf Platz 5 unter den weltweit größten Maschinenbauunternehmen geführt. Dort ist auch zu lesen, dass wir mit unseren Produkten ein Gesamtumsatzvolumen von rund 1,5 Mrd. Euro erzielen. Nun zum Markt. Da ist ein wesentlicher Punkt der Amada-Philosophie, dass wir den Kunden Komplettlösungen bereitstellen – wir bieten Systemlösungen an, die speziell auf die Anwendungen und den Kunden zugeschnitten sind. Das macht uns erfolgreich und hat bereits auch einige Mitbewerber auf den Plan gerufen. Das veranlasst uns, den Markt immer genauestens im Blick zu haben.

Welches sind für Amada die wichtigsten globalen Märkte – Asien, Europa oder Amerika?

Okamoto: Um Ihre Frage besser beantworten zu können, hier einige Hintergrundinformationen über Amada. Lassen Sie uns über die Marktentwicklung sprechen. Vor etwa zehn Jahren war der japanische Markt (heute 49 %) der bedeutendste und sehr wichtig für Amada. Damals tätigten wir international Umsätze, die zwischen 20 und 30 % hin und her schwankten. Das war zu wenig und wir mussten eine andere Strategie fahren, um die Exportrate zu steigern. Das ist uns gelungen und sowohl aus Europa (15 %), wie auch Nordamerika (13 %) können wir heute eine hohe Nachfrage nach absoluten Hightech-Produkten verzeichnen. Im Vergleich dazu besteht in den Schwellenländern Bedarf an unterschiedlichen Podukten mit spezifischer Nachfrage. Es ist schwer zu sagen, welcher Markt der wichtigste ist. Für uns haben aber alle Kunden – egal in welchem Markt – immer Priorität.

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