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Lasertechnik

LPKF profitiert von Kunststoffschweißen und Solar-Fertigung

| Redakteur: Stéphane Itasse

Der LPKF-Konzern hat das Geschäftsjahr 2008 mit einem Umsatz von 45,4 Mio. Euro nach 42,2 Mio. Euro im Vorjahr abgeschlossen. Die Umsatzsteigerungen von 8% wurden vor allem mit Systemen zum Kunststoffschweißen und mit Laseranlagen zum Strukturieren von Solarzellen erzielt, so das Unternehmen. Bei der Leiterplattenbearbeitung, MID und Stencil musste der Konzern einen Umsatzrückgang hinnehmen.

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Laser von LPKF bleiben gefragt, vor allem wenn es um neue Fertigungsverfahren geht. Bild: LPKF
Laser von LPKF bleiben gefragt, vor allem wenn es um neue Fertigungsverfahren geht. Bild: LPKF
( Archiv: Vogel Business Media )

Trotz der weltweit schwierigen konjunkturellen Entwicklung arbeitet LPKF laut eigener Mitteilung weiter profitabel. Die Gesellschaft hat ein EBIT von 3,1 Mio. Euro (Vorjahr: 6,0 Mio. Euro) erwirtschaftet. Ein Grund für den Rückgang waren Sondereffekte in Höhe von 0,8 Mio. Euro, vor allem aufgrund von Produktwechseln und -neueinführungen.

Eigenkapitalquote bleibt hoch

Die EBIT-Marge lag mit 7% wie prognostiziert im oberen einstelligen Bereich. Darüber hinaus ist die Vermögenslage des Konzerns den Angaben zufolge weiterhin ausgesprochen solide, was sich unter anderem in der Eigenkapitalquote von 68% (Vorjahr: 69%) zeige.

Der Vorstand sieht den Konzern gut aufgestellt, um auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten erfolgreich zu sein. Insbesondere der Geschäftsbereich MID verzeichne seit einigen Monaten einen sehr guten Auftragseingang.

In 2009 soll weiter an der Internationalisierung und am Ausbau des Kunststoffschweiß- und des Solargeschäfts gearbeitet werden. „Alles, was unseren Kunden jetzt hilft, ihre Produktionsprozesse effizienter zu gestalten, hat auch und gerade in Krisenzeiten gute Chancen auf Erfolg“, sagt der neue Vorstandssprecher Dr. Ingo Bretthauer.

Chancen durch neue Fertigungsverfahren

Von LPKF entwickelte Fertigungsverfahren weisen häufig wirtschaftliche Vorteile im Vergleich zu üblichen Fertigungstechniken auf, heißt es. Gerade in einem schwierigeren Marktumfeld sähen viele Kunden die Notwendigkeit, verstärkt in eigene Entwicklungen zu investieren und neue Produkte auf den Markt zu bringen. Dies fördere den Absatz von LPKF-Produkten in Entwicklungslaboren.

Trotz der hohen Prognoseunsicherheiten hat sich die Geschäftsführung zum Ziel gesetzt, dass der Konzern 2009 einen Umsatz in etwa auf Vorjahresniveau erwirtschaftet. Das Ergebnis könne sich vor allem durch den Wegfall von Einmalbelastungen und durch Kosteneinsparungen verbessern.

Für den Fall, dass sich die Wirtschaftskrise in 2009 stärker auf die für LPKF relevanten Märkte auswirke, seien verschiedene Negativszenarien berechnet worden. Demnach könnte selbst bei einem Umsatzrückgang von 25% ein in etwa ausgeglichenes Ergebnis erreicht werden. Die Geschäftsentwicklung der ersten Monate liege allerdings auf Vorjahresniveau.

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