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LPKF-Tochter Laser Micronics zieht um

| Redakteur: Stéphane Itasse

Die Laser Micronics GmbH bezieht derzeit in Garbsen ein neues Produktionsgebäude in unmittelbarer Nähe zu den bestehenden Einrichtungen. Bis zum 16. Juni findet am Standort Garbsen deshalb eine eingeschränkte Produktion statt, wie die LPKF-Tochtergesellschaft mitteilt. Die Produktion am Standort Erlangen gehe ohne Einschränkungen weiter.

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Eine Anwendung bei Laser Micronics: ITO-Strukturen auf Glas erscheinen erst durch Anhauchen. Wegen der hohen Nachfrage nach seinen Produkten zieht das Unternehmen jetzt um. Bild: Laser Micronics
Eine Anwendung bei Laser Micronics: ITO-Strukturen auf Glas erscheinen erst durch Anhauchen. Wegen der hohen Nachfrage nach seinen Produkten zieht das Unternehmen jetzt um. Bild: Laser Micronics
( Archiv: Vogel Business Media )

„Laser Micronics ist in den letzten 24 Monaten von 12 auf 20 Mitarbeiter gewachsen und hat den Umsatz sogar um 40% erhöht. Deshalb freuen wir uns, dass wir praktisch um die Ecke neue Produktionsräume beziehen können“, sagt Lars Ederleh, Geschäftsführer der Laser Micronics GmbH.

Laser-Mikromaterialbearbeitung bringt Wachstum

Das Unternehmen bietet nach eigenen Angaben als Laserspezialist projektbezogene Beratung und arbeitet als Auftragsfertiger für Prototypen und Kleinserien. Während in Erlangen in erster Linie Kunststoffprodukte mit Laserschweißanlagen gefügt würden, befasse sich der Standort Garbsen mit Strukturierungs- und Schneidaufgaben in der Mikromaterialbearbeitung und beim Laser-Direktstrukturieren LDS.

Parallel zum Umzug erweitere das Unternehmen die Ausstattung mit Lasersystemen und bereite neue Produktionsschritte im eigenen Haus vor. Die LPKF-LDS-Technik sei durch den Hermes Award interessanter geworden. „Wir erhalten in den letzten Monaten immer mehr Anfragen zu diesem Gebiet und werden unsere Kapazitäten und Fertigungstiefe ausweiten“, merkt Ederleh an.

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