Laserbearbeitung LPKF übertrifft Umsatzprognose für 2011

Redakteur: Stéphane Itasse

Der Spezialmaschinenbauer LPKF Laser & Electronics AG, Garbsen, konnte dank eines starken vierten Quartals seine Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2011 übertreffen. So lag der Konzernumsatz mit 91,1 Mio. Euro um 12% über dem Vorjahreswert, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilt.

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Innovationskraft und ein klares technisches Profil sieht die LPKF Laser & Electronics AG als Grundlagen für ihren Erfolg. (Bild: LPKF)
Innovationskraft und ein klares technisches Profil sieht die LPKF Laser & Electronics AG als Grundlagen für ihren Erfolg. (Bild: LPKF)

Die EBIT-Marge (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) erreichte mit 17% den oberen Rand der prognostizierten Spanne von 15 bis 17%. LPKF hat 2011 laut Mitteilung in Personal, Forschung & Entwicklung, EDV und neue Räume investiert. Insgesamt 14,9 Mio. Euro (2010: 8,1 Mio. Euro) flossen in das Anlagevermögen.

2011 bei LPKF im Zeichen von Investitionen

Die Mitarbeiterzahl legte im Berichtsjahr von 466 auf 602 zu. Damit und dank einer sehr soliden Bilanz- und Finanzstruktur sieht sich das Unternehmen gut gerüstet, um seinen profitablen Wachstumskurs fortzusetzen.

„2011 stand im Zeichen des Aufbaus von Kapazitäten. Deshalb blieb das EBIT mit 15,2 Mio. Euro wie erwartet unter dem Vorjahreswert von 17,3 Mio. Euro. Dennoch haben wir eine EBIT-Marge erreicht, die zu den höchsten unserer Branche gehört. Mit einem Rekordauftragsbestand von 25,2 Mio. Euro blicken wir optimistisch in das Jahr 2012. Die Entscheidung, verstärkt in unsere Wachstumsbereiche zu investieren, trägt bereits jetzt Früchte“, sagte der LPKF-Vorstandsvorsitzende Dr. Ingo Bretthauer.

LPKF erwartet weiter hohes Wachstum

Bei einer stabilen Entwicklung der Weltkonjunktur erwartet der Vorstand für den LPKF-Konzern einen Umsatz zwischen 100 und 105 Mio. Euro für 2012. Geplant sei ein Umsatzwachstum in allen Segmenten. Die EBIT-Marge solte 2012 zwischen 15 und 17% liegen. Chancen für eine deutlich stärkere Geschäftsentwicklung könnten sich aus Großaufträgen ergeben, die in dieser Planung nicht berücksichtigt worden seien.

Für die Geschäftsjahre 2013 und 2014 rechne der Vorstand in einem stabilen wirtschaftlichen Umfeld mit einem Umsatzwachstum von rund 10% pro Jahr und weiterhin mit einer EBIT-Marge zwischen 15 und 17%.

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