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Hannover-Messe 2013 Made in Germany schlägt Low-Cost

| Redakteur: Ken Fouhy

Rund 6500 Aussteller nehmen auf 236.000 Netto-Quadratmetern Fläche ab dem 8. April an der Hannover-Messe 2013 teil. Mit einem Rekordwert von über 50 % internationaler Unternehmen geht die Messe in diesem Jahr an den Start. Das berichtet Dr. Jochen Köckler, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Messe AG.

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Dr. Jochen Köckler: „Integrated Industry steht insbesondere auch für den Einzug der Informationstechnik in die Fertigungsprozesse.“
Dr. Jochen Köckler: „Integrated Industry steht insbesondere auch für den Einzug der Informationstechnik in die Fertigungsprozesse.“
(Bild: Deutsche Messe)

Aus dem Partnerland Russland belegen 160 Aussteller eine Fläche von 4900 m². Damit behauptet die Hannover-Messe auch in diesem Jahr ihre Rolle als internationaler Trendsetter mit dem dem Leitthema „Integrated Industy“. Damit rücke die IT-gestützte Weiterentwicklung der industriellen Produktion in den Mittelpunkt, so Köckler.

Unternehmen finden die richtigen Produkte zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit

Der wirtschaflichen Umfeld der Messe bewertet Köckler auch als positiv: „Einerseits zieht die Wirtschaftsleistung in China wieder an, und die Schwellenländer wachsen weiter stark. Andererseits herrschen Unsicherheiten im Euro-Raum und den USA. Daher müssen Industrieunternehmen zügig auf Nachfrageschwankungen reagieren. Produktionsanlagen müssen flexibler werden, damit Produktsortimente in kürzester Zeit umgestellt werden können. Globale Absatzmärkte müssen erschlossen werden, um nicht von einzelnen Märkten abhängig zu sein. Genau dies macht den Wert der Hannover-Messe aus. Hier finden die Unternehmen die richtigen Produkte und Partner, um ihre Wettbewerbsfähigkeit weiter auszubauen“, ist Köckler überzeugt. Solche Entwicklungen sicherten der Industriestandort Deutschland und verhinderten eine weitere Verlagerung der Produktion. „Made in Germany schlägt Low-Cost,“ sagt Köckler.

Die Fertigungsstraßen in Zukunft müssen immer flexibler werden

Köckler: „Integrated Industry steht nicht nur für das einzigartige Zusammenspiel von Automation, Energietechnologien, Antriebstechnik, industrieller Zulieferung sowie Forschung und Entwicklung auf der Hannover-Messe, sondern insbesondere auch für den Einzug der Informationstechnologie in die Fertigungsprozesse. Aufgrund von immer kürzeren Produktlebenszyklen und der zunehmenden Produktvielfalt müssen Fertigungsstraßen in Zukunft immer flexibler werden. So werden zum Beispiel in der Automobilindustrie bereits heute unterschiedliche Fahrzeugmodelle auf einer Produktionslinie hergestellt.“ Das erfordere den Anwendung den Einsatz von zukunftsweisender Software und internetbasierten Technologien.

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