Fertigungsautomation Manufacturing Intelligence erhöht den Überblick in der Produktion

Autor / Redakteur: François-Xavier Renard / Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Damit eine Produktion tadellos funktioniert, muss sie in nahtloser Verbindung zu Lager, Instandhaltung, Qualitätsmanagement und Personalplanung stehen. Ein durchgängiges Manufacturing-Intelligence-(MI-)System hilft dort den Spezialisten und dem Management, den Überblick zu behalten.

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Die Produktion ist eine der risikoreichsten Abteilungen im Unternehmen.
Die Produktion ist eine der risikoreichsten Abteilungen im Unternehmen.
(Bild: Apriso)

MI-Systeme setzen auf Manufacturing Execution-Systeme (MES) und andere Datenquellen auf und können so wertvolle Analysen liefern. Die beteiligten Akteure – von der Fachkraft bis zum Manager – erhalten granulare und auf ihre Position zugeschnittene Informationen als Basis für Entscheidungen. So lassen sich Ressourcen profitabler einsetzen.

Kommt die Produktion ins stocken, zeigen MES ihre Stärken

Die Produktion ist eine der risikoreichsten Abteilungen im Unternehmen (Bild 1). Viele produzierende Firmen haben dieses Szenario bereits durchlaufen: Die Produktion kommt ins Stocken – der Ausschuss ist sprungartig angestiegen.

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Plötzlich sind Informationen aus verschiedenen Abteilungen nötig. Die Lagerspezialisten beispielsweise sind gefragt, zeitnah Auskunft zum Material zu geben, der Maschinenspezialist prüft Daten zum Produktionsverlauf und Instandhaltungsmitarbeiter untersuchen die Wartungshistorie.

Viele Unternehmen sind der Ansicht, ERP-Lösungen und die klassischerweise aus dem Controlling kommenden Business-Intelligence-(BI-)Systeme seien dieser Aufgabe gewachsen. Dabei sind diese eigentlich für monatliche, wöchentliche oder tägliche Reports konzipiert – bei einem Maschinenausfall kommen dann stundenlange Wartezeiten das betroffene Unternehmen teuer zu stehen.

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