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Leasing

Maschinenleasing – auch nach der Krise eine gute Alternative

| Autor/ Redakteur: Andreas Croner und Bernd Rischko / Claudia Otto

Bei der Beschaffung der optimalen Finanzierung für Maschineninvestitionen gilt es, einige wichtige Punkte zu beachten. Die Unternehmen fordern heute mehr denn je Transparenz und Vergleichbarkeit der Konditionen. Aber auch individuelle Vertragsgestaltungen stehen weit oben auf der Wunschliste. Leasing kann dies alles bieten.

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Wer seinen Kreditspielraum ausweiten möchte, sollte beim Leasing andere Gesellschaften der Hausbank vorziehen, zumal diese gern eine Vermittlungsprovision beansprucht.
Wer seinen Kreditspielraum ausweiten möchte, sollte beim Leasing andere Gesellschaften der Hausbank vorziehen, zumal diese gern eine Vermittlungsprovision beansprucht.
( Bild: Gina Sanders - Fotolia.com )

Leasingfinanzierungen für Maschinen haben sich in den letzten Jahrzehnten fest etabliert. Was hat sich seit der Finanzmarktkrise verändert, was ist gleich geblieben? Zunächst lässt sich festhalten, dass sich die Anzahl der bedeutsamen Leasinggesellschaften seitdem kaum verändert hat. Zwar sind einige, insbesondere Anbieter ausländischer Banken, ausgeschieden, doch diese Entwicklung wird teilweise durch neue Gesellschaften, die aus dem Herstellerumfeld kommen, kompensiert. Zudem haben einige Anbieter neue Eigentümer erhalten, die zum Teil eine andere Geschäftspolitik verfolgen.

Mehrzahl der Leasingnehmer bevorzugt spätere Übernahme der Maschinen

Es ist zu vermuten, dass zukünftig der Konzentrationsprozess wegen der sich schwieriger gestaltenden Refinanzierungsmöglichkeiten zunehmen wird. Für den Gesamtmarkt ist diese Entwicklung nicht so bedeutsam, da dieser heute mehr als 2000 Anbieter zählt, wobei die 50 größten Anbieter einen Marktanteil von 90% repräsentieren dürften.

Da die wirtschaftliche Nutzungsdauer nahezu aller Maschinen die Abschreibungs- beziehungsweise Leasinglaufzeit übersteigt, bevorzugt die Mehrzahl der Leasingnehmer weiterhin eine spätere Übernahme der Maschinen. Entsprechend werden die Leasingverträge als Finanzierungs- und nicht als Operate-Leasingverträge gestaltet.

Im Vergleich zu früher hat die Komplexität der Vertragsmodelle zugenommen. Während in der Pionierzeit klassische Standardverträge (Teilamortisation und Vollamortisation) den Markt dominierten, beherrschen heute klangvolle Namen wie Laufzeitoptionsvertrag oder Verträge mit Weiternutzungsoption die Szene.

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