PSA Maßgeschneiderter Gehörschutz streng nach Norm

Redakteur: M.A. Frauke Finus

Für viele Beschäftigte gehört Lärm zum Arbeitsalltag. Gehörschutz als Teil der Persönlichen Schutzausrüstung (PSA) ist für sie daher unverzichtbar. Passende Lösungen müssen aber mehr können, als bloß die Anforderungen gemäß der EU-Richtlinie EN 352 zu erfüllen. Sie sollten zusätzlich individuell auf die Anatomie des Ohres des Trägers und auf die Anforderungen an seinem Arbeitsplatz angepasst sein. Die Marke Forsec setzt daher konsequent auf Otoplastiken.

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Verursacht eine Maschine einen Lärmpegel von mindestens 80 dB, ist Gehörschutz für Beschäftigte ein Muss.
Verursacht eine Maschine einen Lärmpegel von mindestens 80 dB, ist Gehörschutz für Beschäftigte ein Muss.
(Bild: Einkaufsbüro Deutscher Eisenhändler)

Rund fünf Millionen Beschäftigte sind in Deutschland regelmäßig gehörgefährdendem Lärm ausgesetzt. Arbeitnehmer in der industriellen Produktion oder in öffentlichen Versorgungsbetrieben leben täglich mit dem Risiko massiver Hörschäden. Taubheit, Kreislaufprobleme und ein erhöhtes Herzinfarktrisiko können langfristige Folgen sein. Viele Betroffene unterschätzen, dass bereits ein mittlerer Dauerschallpegel von 80 dB diese Beschwerden auslösen kann. Das entspricht der Lautstärke eines vorbeifahrenden Autos, einer Motorsäge oder eines Winkelschleifers. Deshalb sind Arbeitgeber gemäß der EU-Richtlinie EN 352 dazu verpflichtet, ihre Mitarbeiter bereits ab diesem Grenzwert mit geeignetem Gehörschutz als Teil der Persönlichen Schutzausrüstung (PSA) auszustatten. Ab einem Wert von 85 dB muss der Arbeitgeber darüber hinaus regelmäßig überprüfen, ob der Gehörschutz von seinen Angestellten auch getragen wird.

Einwegprodukte werden nicht korrekt verwendet

Die Spannbreite beim Gehörschutz ist groß – von Standardprodukten wie Einwegstöpseln über Bügelgehörschutz bis hin zu Premiumlösungen wie Otoplastiken. Das Problem bei Einwegprodukten: Rund 80 % der Träger verwenden sie nicht korrekt. Entweder werden sie nicht tief genug eingeführt, sind veraltet oder verschmutzt. Das verringert die Dämpfung – und kann zu Gehörschäden führen. Otoplastiken dagegen können optimal auf den Lärmarbeitsbereich und zudem speziell auf die Anatomie des Ohres des Trägers angepasst werden. Die Marke Forsec, die von den elf technischen Händlern der Favorit-Gruppe innerhalb des Einkaufsbüros Deutscher Eisenhändler vertrieben wird, setzt konsequent auf die Herstellung von Otoplastiken.

Im Gegensatz zu Einweg- oder Mehrweg-Produkten ist diese Variante des Gehörschutzes maßgeschneidert – und hat im Vergleich mit herkömmlichen Lösungen gleich mehrere Vorteile: Zum einen punkten sie durch ihren individuellen Zuschnitt mit hohem Tragekomfort. Das erhöht gleichzeitig die Sicherheit. Denn nur PSA, die optimal sitzt, wird auch gerne und damit dauerhaft getragen. Zudem kommen in Otoplastiken spezielle, auf die individuelle Lärmbelastung angepasste Filter zum Einsatz. Diese können verschiedene Frequenzen dämmen, während andere hörbar bleiben. Dadurch kann sich der Träger vor störenden oder gesundheitsschädigenden Geräuschen schützen, während er andere Geräusche – etwa die menschliche Stimme oder das Signal einer Alarmsirene – weiterhin wahrnehmen kann.

Gegenüber Standardlösungen deutlich überlegen

Eine Langzeitstudie der Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) belegt nun, dass Gehörschutz-Otoplastiken gegenüber Standardlösungen deutlich überlegen sind. Über zwölf Jahre lang untersuchte die BGHM 103 Probanden. Das Ergebnis: Bei Personen, die etwa Gehörschutz-Stöpsel oder -kapseln verwendeten, nahm der durchschnittliche Hörverlust um rund sieben dB pro Jahr zu. Bei Trägern von Otoplastiken indes sank der Wert auf 2 dB im Jahr. Bei konsequenter Nutzung war in den folgenden sechs Jahren zudem kein weiterer Hörverlust zu beobachten. Zusätzliche Erkenntnis: Ein Großteil der Versuchsteilnehmer empfand das Tragen von Otoplastiken im Vergleich zu Standard-Gehörschutz als angenehmer.

Beratungskonzept auf Industrie zugeschnitten

Bei der Anschaffung von Otoplastiken ist eine professionelle Beratung unerlässlich. Die Spezialisten von Forsec haben ein Konzept entwickelt, das auf die Bedürfnisse der Industrie zugeschnitten ist. Bundesweit führen Experten im Bereich Gehörschutz Gefahren- und Arbeitsplatzanalysen vor Ort durch, bei denen die jeweiligen Arbeitsbedingungen begutachtet und bei der PSA-Auswahl berücksichtigt werden. Ein flächendeckendes Versorgungsnetz in ganz Deutschland macht es zudem möglich, ganze Unternehmen mit maßgeschneiderten Otoplastiken zu versorgen. Zum Rundum-Service gehört auch die gesetzlich vorgeschrieben Funktionskontrolle, die maximal sechs Monate nach dem Lieferdatum durchgeführt werden müssen. Auch die regelmäßig wiederkehrenden Funktionskontrollen, die im Abstand von höchstens zwei Jahren vorgeschrieben sind, können die Fachleute von Forsec durchführen.

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