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Max Mothes stellt Insolvenzantrag

| Redakteur: Stéphane Itasse

Der Anbieter von Schrauben, Muttern, Dreh- und Zeichnungsteilen Max Mothes GmbH, Düsseldorf, hat Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Dr. Frank Kebekus bestellt, wie die Düsseldorfer Kanzlei Kebekus & Zimmermann mitteilt.

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Der insolvente Schraubenanbieter Max Mothes GmbH will die Belieferung der Kunden in Kürze wieder aufnehmen. (Bild: Fastener Fair)
Der insolvente Schraubenanbieter Max Mothes GmbH will die Belieferung der Kunden in Kürze wieder aufnehmen. (Bild: Fastener Fair)

Der vorläufige Insolvenzverwalter hat sich bereits einen ersten Überblick verschaffen können und organisiert aktuell die Betriebsfortführung des Unternehmens, heißt es. Die rund 300 Mitarbeiter wurden von Kebekus in einer Informationsveranstaltung am Standort Neuss über die aktuelle Situation informiert.

Kunden von Max Mothes unterstützen Restrukturierung

Sämtliche Kunden und Lieferanten des Unternehmens wurden ebenfalls in Kenntnis gesetzt und werden weit überwiegend das Unternehmen im Rahmen seiner Restrukturierung unterstützen, heißt es. Die weitere Belieferung der Kunden soll in Kürze wiederhergestellt werden.

Kebekus teilte darüber hinaus mit, dass bis einschließlich Juni 2011 die Gehälter und Löhne der Arbeitnehmer über das Insolvenzgeld gedeckt sind. Auch die generellen Sanierungschancen beurteilt der vorläufige Insolvenzverwalter durchaus positiv. „Es haben sich bereits mehrere potenzielle Interessenten gemeldet. In den nächsten Wochen werden wir entsprechende Gespräche führen“, sagt er.

300 Beschäftigte bei Max Mothes von der Insolvenz betroffen

Die Max Mothes GmbH ist laut Mitteilung einer der führenden Händler und Hersteller von hochwertigen Schrauben und Verbindungselementen in Europa. An den Standorten in Düsseldorf und Neuss arbeiten rund 300 Beschäftigte.

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