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Projekt Wendelstein 7-X

Max-Planck-Institut und Dassault zeigen virtuellen Weg zur realen Energie der Zukunft

| Redakteur: Claudia Otto

Dassault Systèmes zeigt auf der Hannover-Messe 2010, welche Rolle seine Konstruktions- und Simulationssoftware beim Aufbau des weltweit größten Fusionsexperiments seiner Art spielt.

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Bei dem Projekt Wendelstein 7-X handelt es sich um eine experimentelle Fusionsanlage. Bild: IPP des Max-Planck-Instituts Greifswald
Bei dem Projekt Wendelstein 7-X handelt es sich um eine experimentelle Fusionsanlage. Bild: IPP des Max-Planck-Instituts Greifswald
( Archiv: Vogel Business Media )

Dassault Systèmes zeigt auf der Hannover-Messe 2010, welche Rolle seine Konstruktions- und Simulationssoftware beim Aufbau des weltweit größten Fusionsexperiments seiner Art spielt. Gemeinsam mit dem Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) präsentiert Dassault, eigenen Angaben zufolge Weltmarktführer für 3D- und Product-Lifecycle-Management-Systeme (PLM), das Projekt Wendelstein 7-X.

„Die Erzeugung ressourcenschonender Energie zählt zu den wichtigsten gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und industriellen Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft“, sagt Michael Brückmann, Manager Marketing & Communication, Central Region, Dassault Systèmes. „Das Projekt mit dem IPP zeigt, wie die Energieindustrie Lösungen von Dassault Systèmes nutzen kann, um innovativere Anlagen zu bauen, die über ihre gesamte Nutzungsdauer effizienter und sicherer betrieben werden können.“

Simulationssoftware zeigt Fusionskraftwerk

Bei Wendelstein 7-X handelt es sich um eine experimentelle Fusionsanlage, die seit dem Frühjahr 2005 am Standort des IPP in Greifswald montiert wird. Die Abläufe im Inneren eines Fusionsreaktors entsprechen dabei weitestgehend denen in der Sonne: Die Energieerzeugung erfolgt durch die Verschmelzung von Atomkernen. Die dazu nötigen Grundstoffe sind in nahezu unbegrenzter Menge global verteilt vorhanden. Da ein Fusionskraftwerk zudem günstige Sicherheits- und Umwelteigenschaften verspricht, könnte die Kernfusion einen nachhaltigen Beitrag zur Energieversorgung der Zukunft leisten.

Dassault Systèmes zeigt eigenen Angaben nach, welchen Beitrag seine PLM-Systeme dazu leisten, die besonders komplexen Formen und Anforderungen bei Konstruktion und Fertigung zu realisieren. Ein Highlight auf der Hannover-Messe sei die 3D-Visualisierung, die gemeinsam mit dem Value Added Reseller Realicon live präsentiert werde.

Kernfusion dank Simulations-Software mitverfolgen

Den Zuschauern verspricht der Softwareanbieter eine virtuelle dreidimensionale Reise durch die Welten der Kernfusion. Gemeinsam mit den Vertriebspartnern wird in einem Show-Case der Produktentstehungszyklus mit der Software von Dassault Systèmes gezeigt.

Darüber hinaus ist das Systemhaus als Premiumpartner auf der Sonderschau Rapid-X in Halle 17 vertreten. Dort lässt Dassault Systèmes am Beispiel der Klein-Windkraft-Anlage in Leichtbauweise des Kunden Silent Future Tec die komplette Prozesskette lebendig werden, wie es heißt. Die Windkraftanlage aus glasfaser- und kohleverstärkten Kunststoffen mit einer Leistung von 4,2 kW ist besonders für bodennahe Installationen geeignet. Gezeigt wird außer der Entwicklung des Windrads mit Catia über die Festigkeitsberechnung, virtuelle Tests, 3D-Animation und -Visualisierung auch das NC-Fräsen auf Grundlage der Modelldaten.

Dassault Systèmes Deutschland GmbH auf der Hannover-Messe 2010: Halle 17, Stand C40

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