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Kompetenzzentrum Sägen Stuttgart

Mehr Forschungs-Fokus auf Sägeprozess tut Not!

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Netzwerk unterstützt die Säge-Könner

Eine Zusammenarbeit ist umso wichtiger, da in Deutschland ausschließlich kleine und mittelständische Unternehmen in diesem Sektor als Maschinen- und Werkzeughersteller tätig sind. Keines dieser Unternehmen, meint Armin Stolzer, der Geschäftsführer des Maschinenherstellers Kasto, sei in der Lage, alleine die erforderlichen Mittel aufzubringen, um die technologischen Herausforderungen zu stemmen: „Was wir mit dem Netzwerk auf den Weg bringen, ist wirklich mal ein Schritt vorwärts.“ Mehr als zwei Dutzend Firmen beteiligen sich am Arbeitskreis, der sich künftig regelmäßig treffen wird.

„Wir haben es geschafft, nahezu die gesamte deutsche Sägeindustrie an einen Tisch zu bekommen“, freut sich Fraunhofer IPA Gruppenleiter Dr. Christoph Birenbaum. Schon beim zweiten Meeting Ende Juni haben die Mitglieder Nägel mit Köpfen gemacht und gemeinsame Projekte auf den Weg gebracht.

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Blick auf alle sägetechnischen Aspekte

Dabei kommen die Forschungsthemen im kompletten Themenfeld Sägen der Herstellung der Werkzeuge bis hin zur Maschinentechnik oder dem Trennprozess selbst zu Gute. Forschung und Entwicklung für die Praxis ist dabei die Zielsetzung, egal ob bei Band- oder Kreissägen.

Am 17. November hat das Kompetenzzentrum Sägen zur ersten Stuttgarter Säge-Tagung eingeladen. Die Veranstaltung, in deren Mittelpunkt das Sägen und der Sägeprozess stehen, ist mit ihrer Spezialisierung deutschlandweit die Einzige ihrer Art.

Fast 100 Teilnehmer informierten sich über Forschungsthemen rund ums Sägen – von der Herstellung der Werkzeuge bis hin zur Maschinentechnik. Dabei legen die Veranstalter Wert darauf, die Brücke zwischen den unterschiedlichen Anwendungsgebieten wie Metall, Holz oder Kunststoffen und den verschiedenen Prozessen wie Kreis- oder Bandsägen zu schlagen.

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