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Gebrauchtmaschinen

Messe Resale geht nach Stuttgart

| Redakteur: Stéphane Itasse

Die Gebrauchtmaschinenmesse Resale wird als gemeinsames Projekt der Landesmesse Stuttgart und der Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH (KMK) vom 6. bis 8. April 2011 erstmals auf dem Gelände der Messe Stuttgart stattfinden. Partner der Resale werden führende Fachverbände sein, wie die Messe Stuttgart am Montag mitteilt. In Stuttgart finden bereits zahlreiche ergänzende Industriemessen statt.

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Im kommenden Jahr finden sich die Gebrauchtmaschinenhändler aus aller Welt zur Resale in Stuttgart ein. Bild: Hess
Im kommenden Jahr finden sich die Gebrauchtmaschinenhändler aus aller Welt zur Resale in Stuttgart ein. Bild: Hess
( Archiv: Vogel Business Media )

Mit dem Standortwechsel bleibt die bereits seit 16 Jahren bestehende Resale in Baden-Württemberg, zieht jedoch mitten ins Herz des Marktes für Maschinen- und Anlagenbau, heißt es in der Mitteilung. Da der Handel mit Gebrauchtmaschinen sehr weltmarktorientiert ist, will die Resale mit Ausstellern aus über 20 Ländern und rund 10000 Besuchern aus mehr als 100 Ländern zukünftig vom modernen Messeplatz direkt neben dem Stuttgarter Flughafen profitieren. Zudem biete die Messe Stuttgart ein exzellentes Netzwerk mit mehr als 40 Auslandsvertretungen, das die Internationalität der Resale gemeinsam mit dem bestehenden Resale-Netzwerk fördern werde.

„Wir haben uns mit der Messe Karlsruhe einvernehmlich auf eine Vertragsauflösung mit Ende der Resale 2010 geeinigt“, sagt Florian Hess, Geschäftsführer des bisherigen Resale-Veranstalters Hess GmbH, auf Anfrage von MM Maschinenmarkt Online. Das Unternehmen sei jetzt frei, sich anderen Partnern zuzuwenden.

Karlsruhe und Stuttgart kooperieren bei Resale

Der Wirtschaftsminister des Landes Baden-Württemberg, Ernst Pfister, begrüßt die Zusammenarbeit der Messen Karlsruhe und Stuttgart: „Damit wird auch deutlich: Im Messeland Baden-Württemberg gibt es gutes Miteinander und das vom Wirtschaftsministerium 2009 vermittelte Kooperationsabkommen trägt Früchte.“

Karlsruhes Oberbürgermeister Heinz Fenrich, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der KMK, bedauert zwar den Verlust für den Standort Karlsruhe, sagt aber, dass der Umzug nach Stuttgart das richtige Signal für ein weiteres internationales Wachstum der Resale sei: „Die Landesmesse bietet die Flughafennähe und kann auf ihr bestehendes internationales Netzwerk zurückgreifen. Nur dort können wir den Argumenten der Konkurrenz trotzen.“

KMK bleibt Lizenzgeber für die Resale

Die KMK bleibe als Lizenzgeber im Boot und profitiere vom Erfolg. „Dies ist der erste Baustein einer vertiefenden Messekooperation zwischen den großen Standorten im Land. Durch das zusätzliche internationale Netzwerk wird auch Karlsruhe als Marke global weiter vermarktet“, sagt Fenrich weiter.

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