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Fertigungsmesstechnik

Messsysteme sorgen für produktive Geisterschichten

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Messsysteme widerstehen hohen Arbeitsgeschwindigkeiten

Vor allem die Darstellung der Kreisabweichung gebe dem Lohnfertiger ein gutes Gefühl, wo er im Hinblick auf die aktuelle Präzision seiner Maschinen stehe: Speziell bei der Herstellung winziger Löffelchen einer Biopsie-Zange, deren Kanten oder Verzahnung genau aufeinander passen müssten und die im Fünfachsbetrieb gefräst würden, sei das wichtig. Auch ist die Messung sehr präzise, weiß Disterhoft, denn von der Vermessung der Frästeile wusste man bereits auch so, dass die Y-Achse einer der Maschinen im kalten Zustand einen Fehler von 0,04 mm hat. Die Messung mit Kinematicsperfect ergab 0,039 mm.

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Wenn möglich, fertige Disterhoft rund um die Uhr. Dazu sei es notwendig, immer wieder im gesamten Bearbeitungszyklus zu messen. Jedes Werkzeug wird dazu nach der Bearbeitung per Laser oder mit dem Tastkopf gemessen, sagt Disterhoft, damit die Bearbeitung gestoppt werden kann, wenn ein Werkzeug gebrochen ist. Sonst würden die nachfolgenden Werkzeuge mit dem Werkstück kollidieren, weil am Werkstück weniger bearbeitet wäre als gedacht. Das aber könnte teure Folgen haben; nicht nur für die Werkzeuge sondern auch für die Spindel und die Maschine selbst. Für den Lohnfertiger ist zudem die Bearbeitungsgeschwindigkeit wichtig, heißt es, damit er die anstehenden Aufträge fristgerecht abarbeiten kann. Deshalb müssten die Blum-Messsysteme dem Speed auch standhalten können.

Damit der Fehlerteufel nachts nicht spuken kann...

Die Fertigungsmesstechnik von Blum habe sich in Spaichingen absolut bewährt. Durch die hohen Antastgeschwindigkeiten, die sowohl beim Tastkopf als auch dem Messtaster möglich sind, verliert Disterhoft kaum Bearbeitungszeit, heißt es. Das ist dann von Bedeutung, wenn rund um die Uhr produziert, und viele tausend Messungen am Tag durchgeführt werden müssten. „Besonders bei der nächtlichen ‚Geisterschicht‘ genießt die Zuverlässigkeit natürlich höchste Priorität. Schließlich könnten wir die Maschinen nachts nicht laufen lassen, wenn sie nicht automatisiert messen würden“, unterstreicht Waldemar Disterhoft. Nicht zuletzt wirke sich die Performance der Messmittel auch positiv auf den Geldbeutel des Lohnfertigers aus.

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