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M+E-Konjunktur Metall- und Elektro-Aufträge wachsen weiter

Redakteur: Jürgen Schreier

Der Auftragseingang in der deutsche Metall- und Elektro-Industrie bleibt auf Wachstumskurs. Saisonbereinigt lagen der Wert im November 2013 um 2,5 % und der Zweimonatswert Oktober/November 2013 um 1,4 % über denen des 3. Quartals.

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Gesamtmetall-Chefvolkswirt Dr. Michael Stahl: „Der derzeitige hohe Stand an Produktivität und Flexibilität muss erhalten bleiben.“
Gesamtmetall-Chefvolkswirt Dr. Michael Stahl: „Der derzeitige hohe Stand an Produktivität und Flexibilität muss erhalten bleiben.“
(Bild: Marco Urban)

„Der Auftragseingang wächst weiterhin mit einer stabilen Rate und das stärkt die Hoffnung auf eine anziehende Konjunktur im Jahr 2014“, erklärt der Chefvolkswirt des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, Dr. Michael Stahl.

Ein starkes Auslandsgeschäft mit einem Zuwachs von 3,6 % (Oktober/November 2013 im Vergleich zum 3. Quartal) ziehe den Auftragseingang nach oben und mache das schwache Inlandsgeschäft mehr als wett. „In den Inlandsaufträgen lassen sich die prognostizierten Investitionssteigerungen bisher noch nicht ablesen“, so Stahl.

Inlandsgeschäft schwächelt spürbar

Der Auftragseingang im Inland ging im Oktober/November 2014 gegenüber dem 3. Quartal um 1,8 % zurück. „Wir sind aber optimistisch, dass die Investitionen 2014 anspringen und ihren Teil zum Wachstum beitragen werden“, erklärt Stahl.

Die Wirtschaft in Deutschland präsentiere sich derzeit fit für das neue Jahr: mit innovativen Produkten, hoher Produktivität, gut aufgestellten Unternehmen und dem höchsten Stand an sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung, ist man beim Arbeitgeberverband überzeugt. Das alles sei aber nur weiterhin möglich, wenn man die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen erhalte und weiter stärke. „Der derzeitige hohe Stand an Produktivität und Flexibilität muss erhalten bleiben“, betont Stahl.

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