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Gesamtmetall Metall- und Elektroindustrie mit mehr Azubis

| Redakteur: Jürgen Schreier

In den industriellen Metall- und Elektroberufen ist die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge im Jahr 2012 erneut gestiegen. Insgesamt wurden bis Jahresende 73.550 neue Verträge abgeschlossen, teilte der Arbeitgeberverband Gesamtmetall mit. Das ist eine Zunahme um 1,6 %.

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Gesamtmetall-Hauptgeschäftsführer Oliver Zander freut sich, dass die M+E-Unternehmen in den Fachkräftenachwuchs investieren – trotz der unsicheren konjunkturellen Aussichten.
Gesamtmetall-Hauptgeschäftsführer Oliver Zander freut sich, dass die M+E-Unternehmen in den Fachkräftenachwuchs investieren – trotz der unsicheren konjunkturellen Aussichten.
(Bild: Gesamtmetall)

Im Jahr 2011 lag die Zahl der neuen Ausbildungsverhältnisse bei 72.367. Die positive Entwicklung bei den Azubi-Verhältnissen verläuft gegen den gesamtwirtschaftlichen Trend: Über alle Branchen hinweg ist die Zahl der Ausbildungsverträge im vergangenen Jahr um 3,2 % gesunken (Stichtag 30. September 2012). Insgesamt befinden sich in der M+E-Industrie derzeit mehr als 200.000 junge Leute in Ausbildung.

„Diese Entwicklung ist besonders bemerkenswert, weil die Bewerberzahlen spürbar zurückgehen“, so Gesamtmetall-Hauptgeschäftsführer Oliver Zander. „Zum anderen sind die konjunkturellen Aussichten unsicher, dennoch investieren die Unternehmen in den Fachkräftenachwuchs.“

Neu: Fachkraft für Metalltechnik

Für Jugendliche, die sich mit den komplexen und theoretisch anspruchsvolleren drei- oder dreieinhalbjährigen Berufen schwer tun, werden auch praxisorientierte zweijährige Ausbildungsberufe angeboten. Dazu gehören Maschinen- und Anlagenführer/in oder Industrieelektriker/in.

Ab 2013 startet zudem der neue Beruf der Fachkraft für Metalltechnik, der unter anderem die bisherige Ausbildung zum Teilezurichter ablöst. Für einen solchen Einstieg in das Berufsleben haben sich 2012 rund 5000 junge Menschen entschieden.

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