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Forschungskooperation Metallbranche will gemeinsame Denkfabrik mit TU Clausthal

| Redakteur: Annedore Munde

Die Mittelständische Metallindustrie will die laufenden Projekte mit der TU Clausthal zu einer langfristigen Zusammenarbeiten ausbauen. Dies ist beim Besuch einer Delegation des Metall-Unternehmertisches (MUT) an der Harzer Universität deutlich geworden. Der MUT ist eine Vereinigung von Betrieben, die jährlich rund 8 Mrd. Euro umsetzen und die zum Teil von Clausthaler Absolventen geführt werden.

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Professor Rheinhard Scholz (rechts) zeigt den Vertretern des Metall-Unternehmertisches Anlagen und Versuchsaufbauten im Institut für Energieverfahrenstechnik und Brennstofftechnik der TU Clausthal. Bild: TU Clausthal
Professor Rheinhard Scholz (rechts) zeigt den Vertretern des Metall-Unternehmertisches Anlagen und Versuchsaufbauten im Institut für Energieverfahrenstechnik und Brennstofftechnik der TU Clausthal. Bild: TU Clausthal
( Archiv: Vogel Business Media )

„Ziel könnte es sein, eine gemeinsame Denkfabrik zu schaffen, indem man sich auf hoher Ebene regelmäßig trifft. Dabei sollten Prozessinnovationen angedacht und in Projekte umgesetzt werden“, regte Dr. Hans-Bernd Pillkahn, geschäftsführender Gesellschafter der Pillkahn Holding GmbH und Vorsitzender des MUT-Vorstandes an. Denn die strategische Ausrichtung der Oberharzer Uni und die Zukunftsfragen der deutschen Metallindustrie seien vielfach deckungsgleich. „Die TU Clausthal ist dialogfähig. Viele aus dem Professorenkollegium kommen aus der Industrie und sind mit den Problemen in der Wirtschaft vertraut“, sagte Universitätspräsident Prof. Thomas Hanschke.

Uni kooperiert erfolgreich mit der Wirtschaft

Die Unternehmerseite war erfreut über die Offenheit der Uni gegenüber der Wirtschaft sowie die enge Vernetzung unter den einzelnen Lehrstühlen. Beides war in den Präsentationen der Clausthaler Wissenschaftler deutlich geworden, die den Vertretern der Unternehmen Deutsche Edelstahlwerke GmbH, Honsel AG, Grillo-Werke AG, RHM Rohstoff-Handelsgesellschaft mbH, Wuppermann AG und Bilstein GmbH & Co. KG einen Eindruck ihrer Forschung vermittelt hatten.

Zum Auftakt besuchte die Delegation das Energie-Forschungszentrum Niedersachsen (EFZN) in Goslar. EFZN-Chef Prof. Hans-Peter Beck stellte Wege zu mehr Energieeffizienz in der verbrauchsintensiven Industrie vor. Danach führte Prof. Reinhard Scholz durch das Clausthaler Institut für Energieverfahrens- und Brennstofftechnik.

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