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Medizintechnik

Metav-Sonderschau vermittelt Fertigungskompetenzen für medizintechnische Produkte

| Redakteur: Monika Zwettler

Die älter werdende Gesellschaft und steigendes Gesundheitsbewusstsein bedingen eine konstante Nachfrage nach Innovationen aus der Medizintechnik. Die deutsche Medizintechnikindustrie als Hightech-Branche zeigt auf der Sonderschau „Metal meets Medical“ ihr Know-how für die Produktion.

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Medizintechnische Produkte wie dieses Hüftgelenk werden bei Siemens in unterschiedlichen Techniken gefertigt.Bild: Siemens
Medizintechnische Produkte wie dieses Hüftgelenk werden bei Siemens in unterschiedlichen Techniken gefertigt.Bild: Siemens
( Archiv: Vogel Business Media )

Künstliche Kniegelenke, Zahnimplantate oder Verbindungsschrauben für Knochenbrüche – bei der Entwicklung dieser Produkte wachsen Medizintechnik und Ingenieurwissenschaften immer enger zusammen. Gemeinsam werden innovative Anwendungen und Produkte konzipiert, die die Effizienz im Gesundheitssystem steigern und neue Marktpotenziale eröffnen. So konnte im Jahr 2008 in der Medizintechnik-industrie ein Umsatzwachstum von rund 3% erreicht werden, in diesem Jahr erweist sich die Branche als krisenfest.

Medizintechnik-Ausrüster gemeinsam auf Sonderschau „Metal meets Medical“

Unter dem Titel „Metal meets Medical“ treten Ausrüster für die Medizintechnik im Rahmen einer Sonderschau auf. Die Ausrüster zeigen, dass sie die Forderung der Hersteller nach höchster Präzision, perfekten Oberflächen und Rückverfolgbarkeit erfüllen. Sie zeigen ihre Fertigungskompetenzen für Produkte, die hohen qualitativen Anforderungen genügen müssen.

Die Sonderschau gliedert sich in drei Bereiche: Das Unternehmen Siemens zeigt gemeinsam mit sieben Partnern aus den Bereichen Werkzeugmaschinen, Werkzeuge und Messtechnik in einer virtuellen Fabrik die gesamte Prozesskette zur Herstellung von medizintechnischen Produkten. Im Fokus stehen die ganzheitliche Planung und Realisierung der wesentlichen Produktionsschritte in Verbindung mit dem Werkstück, der effiziente Einsatz von Ressourcen sowie die Standardisierung des Prozesses und seine kontinuierliche Verbesserung. Ziel ist es, den Abnehmern eine dynamische Verfahrenskette für die Herstellung medizintechnischer Produkte zu zeigen.

Gemeinschaftsstände bei „Metal meets Medical“ zeigen Medizintechnik-Kompetenz

Darüber hinaus zeigen auf einem Gemeinschaftsstand weitere Anbieter von beispielsweise Zerspanungs-, Antriebs-, Verbindungs- und Lasertechnik sowie Automatisierung ihre Kompetenz für den Wachstumsmarkt Medizintechnik.

Abgerundet wird die Sonderschau mit einem Fachforum, das Vorträge und Expertenrunden bietet. Dort werden Themen wie Vorschriften und Gesetze für die medizintechnische Fertigung, technische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen sowie Fertigungsprozesse diskutiert.

Die Sonderschau „Metal meets Medical“ ist eine Initiative des VDW in Kooperation mit MM Maschinenmarkt. Ideeller Träger ist der BVMed, Bundesverband Medizintechnologie e.V.

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