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Werkzeugmaschinen-Messen

Metav will vom Aufschwung bei Werkzeugmaschinen profitieren

| Redakteur: Stéphane Itasse

Essen (si) – Gut zweieinhalb Monate vor dem Start der Metav 2008 vom 31. März bis 4. April haben sich 766 Aussteller aus 23 Ländern angemeldet. Sie belegen rund 52 200 m² Nettoausstellungsfläche, wie der Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken als Veranstalter mitteilt. Damit belegt die Metav wieder acht Hallen auf dem Düsseldorfer Messegelände.

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„Die drei Messen Metav, Wire und Tube zum gleichen Termin bieten für Aussteller und Besucher vielfältige Synergien“, meinen unisono Dr. Detlev Elsinghorst, Vorsitzender des Metav-Komitees (links), und Joachim Schäfer, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf GmbH. Bild: Kuttkat
„Die drei Messen Metav, Wire und Tube zum gleichen Termin bieten für Aussteller und Besucher vielfältige Synergien“, meinen unisono Dr. Detlev Elsinghorst, Vorsitzender des Metav-Komitees (links), und Joachim Schäfer, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf GmbH. Bild: Kuttkat
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Nettoausstellungsfläche hatte im Jahr 2006 noch 56 065 m² erreicht, 2004 waren es 58 580 m². Ihre Standfläche stark vergrößert haben laut VDW hingegen Aussteller aus Asien, vor allem China, Korea, Taiwan, Japan und Indien. Die Ausstellerzahl hatte im Jahr 2006 bei insgesamt 926 gelegen, im Jahr 2004 sogar bei 998.

Anlässlich des Internationalen Metav-Presseforums in Essen zeigt sich Detlev Elsinghorst, Vorsitzender des Metav-Komitees, für den Erfolg der Aussteller optimistisch: „Der europäische Werkzeugmaschinenverbrauch ist in den vergangenen vier Jahren steil gestiegen und mit ihm die Produktion der europäischen Werkzeugmaschinenhersteller.“ Viele Unternehmen arbeiteten seit Monaten an der Kapazitätsgrenze.

Metav-Aussteller nutzen Investitionsbereitschaft der Industrie

Die hohe Investitionsbereitschaft der europäischen Industrie werde aus heutiger Sicht auch im laufenden Jahr anhalten. Metav-Aussteller nutzten diese Chance und lenkten den konjunkturellen Rückenwind auf ihr Geschäft, sagte Elsinghorst weiter. Parallel zur Metav finden in Düsseldorf auch die Messen Wire für Draht und Kabel sowie Tube als Rohr-Fachmesse statt. „Die drei Messen zum gleichen Termin bieten vielfältige Synergien“, ist sich der Vorsitzende des Metav-Komitees sicher. Gemeinsam bieten Metav, Wire und Tube ein Forum für weit mehr als 100 000 internationale Besucher.

Synergieeffekte durch das Messe-Trio erwartet auch Joachim Schäfer, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf GmbH: „Für Besucher und Aussteller gibt es thematisch zwischen den drei Messen zahlreiche Anknüpfungspunkte für wertvolle Synergien.“ Mit jeweils einer Eintrittskarte haben Besucher Zugang zu allen drei Messen.

Flexible Produktionstechnik steht im Mittelpunkt der Metav

Künftig wird es in den produzierenden Unternehmen nach Auffassung von Elsinghorst noch mehr darum gehen, flexibel, schnell und kostengünstig Kundenwünsche zu erfüllen, bei hoher Produktqualität und Prozesssicherheit. Dazu bieten Werkzeugmaschinenhersteller flexible Fertigungslösungen an, die die Verkürzung der Prozesskette durch Verfahrensintegration und -substitution unterstützen sowie im Vorfeld durch Simulation und Lebenszyklusorientierung Entscheidungshilfen bieten.

„Für Produktionsexperten aus den Anwenderindustrien bietet ein Besuch der Metav die Chance, sich über neue Fertigungstechnik aus aller Welt von der einfachen Maschine bis zur komplexen Anlage zu informieren und frühzeitig ihre Investitionsentscheidungen zu treffen“, erläutert Elsinghorst. Vor dem Hintergrund längerer Lieferzeiten könne dies zum entscheidenden Vorteil werden.

Metav-Veranstaltung zum Thema Energieeffizienz in der Produktion

Die Präsentation der Produkte und Dienstleistungen durch die Metav-Aussteller wird ergänzt durch Rahmenveranstaltungen zu aktuellen Themen. So wird dieses Jahr die Metav-Veranstaltung „Praxis und Trends“ am 1. April 2008 erstmals für den Werkzeugmaschinenbau und seine Abnehmer das Thema Energieeffizienz in der Produktion beleuchten.

„Die Veranstaltung zeigt auf, wie Unternehmen künftige politische Vorgaben aus der Europäischen Union erfüllen können, welche Stellschrauben es für höhere Energieeffizienz sowohl der Produktionsausrüstung als auch der Produktionsplanung gibt und wie die Politik mit entsprechenden Forschungsprogrammen die Entwicklung unterstützen will“, konkretisiert Elsinghorst.

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