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Schwenkbiegemaschine Miniatur-Bieger spart bis 90 % an Werkzeugkosten

Redakteur: Victoria Sonnenberg

Blech-Tec präsentiert die Minischwenkbiegemaschine, die im Bereich der Federn- und Kontaktentwicklung für Wirbel sorgen soll.

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Mit der gesteuerten Biegemaschine BT-150 lassen sich die Teile meist ohne Umbau durchbiegen.
Mit der gesteuerten Biegemaschine BT-150 lassen sich die Teile meist ohne Umbau durchbiegen.
(Bild: Blech Tech)

Mit der Minischwenkbiegemaschine BT-150 vereinfachte der Hersteller die bisherige Methode zur Entwicklung kleinster Bauteile aus Feinblechen und Folien: der Einsatz der BT-150 spart den Nutzern sowohl Zeit als auch Werkzeugkosten – in Höhe von jeweils bis zu 90 % im Vergleich zur herkömmlichen Fertigung, so die Angaben.

Bisher wird bei Entwicklungen und Kleinserien für jeden Bug ein Werkzeug angefertigt und dann in Handhebel-Maschinen einzeln umgesetzt. Dies ist zum einen sehr kosten- und zeitintensiv, aber auch unflexibel. Die Werkzeuge sind bei Änderungen der Geometrie oder Blechstärke, wie es bei Neuentwicklungen unvermeidlich ist, nur durch teure Umarbeit oder überhaupt nicht mehr brauchbar.

Die gesteuerte Biegemaschine BT-150 vereint gleich mehrere Vorteile. So ließen sich die Teile meist ohne Umbau, vom ersten bis zum letzten Bug, durchbiegen. Änderungen der Schenkellängen und Winkel seien schnell durchgeführt. Auch eine Änderung der Materialstärke erfordert kein neues Werkzeug. Durch sektionierte Standardwerkzeuge könnten selbst komplexe Biegeteile sofort ohne weitere Werkzeugkosten hergestellt werden. Die Teile würden nach kurzen Rüstzeiten wiederholgenau und präzise gebogen. Zudem sind sie auch später jederzeit ohne großen Aufwand reproduzierbar. (vs)

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