Component Supply Management Mit CSM Stamm- und CAD-Daten im Unternehmen optimieren

Redakteur: Reinhold Schäfer

Eine CSM-Software ermöglicht die einfache Erzeugung, Umwandlung, Anreicherung, Klassifizierung, Verwaltung, Suche und Bereitstellung von wiederverwendbaren Inhalten. Durch den Einsatz wiederverwendbarer Module werden Entwicklungskosten und -zeiten gesenkt und Ressourcen für Innovationen freigesetzt.

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Bild 1: Die Software Remarc wird in Form vorkonfigurierter Creator- und Consumer-Lösungen angeboten und setzt die Unternehmen in die Lage, ihr spezifisches Component Supply Management (CSM) mit überschaubarem Aufwand zu realisieren. (Bild: ARC Solutions)
Bild 1: Die Software Remarc wird in Form vorkonfigurierter Creator- und Consumer-Lösungen angeboten und setzt die Unternehmen in die Lage, ihr spezifisches Component Supply Management (CSM) mit überschaubarem Aufwand zu realisieren. (Bild: ARC Solutions)

Standardisierung und Wiederverwendung zählt in den meisten Unternehmen der Fertigungsindustrie zu den erklärten Unternehmenszielen. Durch die Fokussierung auf die Entwicklung von Produkten und Anlagen mit Hilfe von Plattformen und wiederverwendbaren Modulen und Teilen können Entwicklungskosten und -zeiten gesenkt und damit Ressourcen für Innovationen freigesetzt werden.

Einfach zum gepflegten Teilesortiment gelangen

Dabei profitieren alle Disziplinen der Wertschöpfungskette, Produktentwicklung, Planung, Zulieferer, Entwicklungspartner, Fertigung, Montage, Einkauf und Service von der Definition wiederverwendbarer Elemente.

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In der Praxis benötigt dieser Personenkreis allerdings immer noch zu viel Zeit für die Recherche nach Standardbauteilen, -baugruppen und -lösungen.

Der Einsatz elektronischer Kataloge allein löst dieses Problem nicht. Das unmittelbare Ergebnis sind Redundanzen und frei vagabundierende Geometriedateien.

Das liegt daran, dass die Information in unterschiedlichen Formaten und Medien vorliegt. Hinzu kommt, dass zum Teil parallel arbeitende Teams über keinen einheitlichen Bibliothekszugang verfügen. Entwickler werden von ihrer eigentlichen, kreativen Tätigkeit abgehalten und konstruieren, weil es unter diesen Bedingungen einfacher erscheint, an sich vorhandene Teile neu, ohne Folgekosten ausreichend zu beachten.

Ohne klare Strategie und passende Werkzeuge geht es nicht

Manche Unternehmen haben deshalb in Teilebibliotheken, Enterprise-Resource-Planning-(ERP-) oder Produkt-Daten-Management-(PDM-)Systeme investiert, kämpfen aber nun mit mehrfacher Datenhaltung und hohen IT- und Pflegekosten. Software für das Product Lifecycle Management (PLM) adressiert das Problem auf globaler Ebene, bietet aber nicht alle erforderlichen Funktionen.

Um eine Wiederverwendung durchgängig im digitalen Produktentstehungsprozess umzusetzen, benötigen die Unternehmen also neben einer klaren Strategie vor allem passende Werkzeuge, die sich nahtlos in die unternehmensweiten Informationsflüsse und IT-Systeme einfügen.

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