Suchen

Industrie 4.0 Mit der Smart Factory auf dem Weg in die Produktion der Zukunft

| Autor / Redakteur: Klaus Bauer / Stefanie Michel

In einer Smart Factory sollen Produkte auch in Losgröße eins flexibler und effizienter gefertigt werden können. Diesem Gedanken geht man gleichfalls in der Blech-bearbeitung nach. So werden sogenannte Social Machines entwickelt, die intelligent vernetzt sind; der Augmented Operator überwacht die komplette Fertigung.

Firmen zum Thema

Bild 1: Der sogenannte Augmented Operator, also der Mensch, ist ein zentraler Bestandteil der Smart Factory und steuert und überwacht die Fertigung.
Bild 1: Der sogenannte Augmented Operator, also der Mensch, ist ein zentraler Bestandteil der Smart Factory und steuert und überwacht die Fertigung.
(Bild: Trumpf)

Die Fertigung wird effizienter, flexibler und produktiver – auch bei Losgröße eins. Das verspricht Industrie 4.0. Hinter diesem Begriff steckt eine Vision für die Fabrik der Zukunft: die Smart Factory. Die Umsetzung dieser Vision wird auch als vierte industrielle Revolution bezeichnet. Trumpf sieht in dieser Entwicklung eine große Chance, die internationale Wettbewerbsfähigkeit seiner Kunden zu sichern. Daher investiert der Ditzinger Maschinenbauer schon frühzeitig in die notwendigen Technologien und unterstützt Forschungsprojekte rund um Industrie 4.0. Das Unternehmen kann bereits erste Bausteine einer Smart Factory präsentieren.

Die Smart Factory verbindet virtuelle und physische Produktionselemente

Kernelement der Vision Industrie 4.0 ist die Smart Factory, die aus sich selbst konfigurierenden Produktionsressourcen und den dazugehörigen Planungs- und Steuerungssystemen besteht.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 6 Bildern

In einem Netzwerk verbindet sie sowohl virtuelle als auch physische Produktionselemente, indem sie das Internet der Dinge und Dienste in die Fertigung bringt. Ein solches Cyber-Physical System wird von fünf zum Teil widersprüchlichen Begriffen gekennzeichnet: Augmented Operator, Social Machine, Global Facility, Smart Product und Virtual Production.

Zentraler Bestand eines solchen Netzwerks ist der Mensch, der sogenannte Augmented Operator, der die Fertigung (dezentral) steuert und überwacht (Bild 1). Als Erfahrungsträger und Entscheider behält der Mensch ganz bewusst eine wichtige Rolle in allen relevanten Abläufen des Produktionsnetzwerks. Denn er kann Zielvorgaben situativ und kontextabhängig beeinflussen. IT-basierte Assistenzsysteme unterstützen den Augmented Operator dabei. Dazu zählen Planungssysteme, eine sogenannte Virtual Production, über die er Fertigungsabläufe optimal organisieren kann. Zudem kann er beispielsweise über mobile Geräte von jedem Ort der Welt in die Produktion eingreifen und Betriebs- und Produktzustände über Echtzeitabbilder überwachen.

(ID:39818830)