Cloud-Potenzial

Mit diesen fünf Tipps sparen Sie Kosten in der Cloud

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4. Automatisieren und Stakeholder integrieren!

In vielen Unternehmen gebe es ein spezielles Team für exzellente Cloud-Prozesse, das als eine Art Gatekeeper fungiert, der die Entwickler und den Betrieb kontrolliert sowie Best Practices für alle neu erstellten Ressourcen durchsetze. Engpässe, schränkt Oracle ein, sind aber nicht unbedingt der ideale Weg zur Kosten zu reduzieren. Stattdessen empfehlen die Spezialisten, sich feste Regeln im Unternehmen zu setzen – und zwar mithilfe von rollenbasierten Richtlinien, Tags, Benutzergruppen und Maßnahmen für das Kostenmanagement. So werde das Devops-Team nicht ausgebremst, sondern in Leitplanken geführt, ein Abdriften erschwert. Empfehlenswert ist es außerdem, dem Team die Freiheit zu lassen, sich innerhalb der gesetzten Vorgaben auszuprobieren und zugleich die offene Kommunikation zu fördern. Gibt man nämlich die Informationen transparent an das gesamte Team weiter, sind alle Beteiligten intensiver mit dabei. Im Fall von Abweichungen kämen sie so in die Lage, selbst geeignete Korrekturmaßnahmen zu ergreifen.

5. Hilfe holen, mit Cloud Native Services und Containern!

Die Cloud verfügt über eine praktisch unbegrenzte Kapazität, ruft Oracle in Erinnerung. Deshalb sollte nicht allein der der Cloud-Anbieter für sämtliche Optimierungsaufgaben zur Verantwortung gezogen werden, heißt es weiter. Von der Fülle der Möglichkeiten profitierten insbesondere die Unternehmen, die über die Nutzung von Rechen- und Speicherdiensten in der Cloud hinausgehen, um so alle Vorteile nutzen zu können, die Cloud Native Services bieten.

Sei der Einstieg in die Cloud geschafft, sollte der logische zweite Step der sein, der von einem gewissermaßen monolithischen Code zu einer vollständig containerbasierten Anwendung führt, die auf Microservices fußt und alle aktuellen Cloud Native Services nutzt. Dazu gehört etwa eine serverlose Anwendung, bei der Container an Ort und Stelle erstellt werden, um einen Code auszuführen, um dann stillgelegt zu werden, wenn die Anfrage abgeschlossen ist.

Der Prozess der sogenannten Containerisierung senke nämlich die Cloud-Rechnung für Anwender, vervielfache die Bereitstellungsgeschwindigkeit und steigere die Produktivität ganzer Teams. Die Cloud-Native-Computing-Foundations (CNCF) hat im Übrigen zahlreiche Forschungsstudien zu diesem Thema veröffentlicht, merkt Oracle an. Ein anschauliches Beispiel liefere ein Testszenario des CERN, das auf OCI gehostet wird und die Skalierung auf eine Umgebung mit 320.000 Kernen sowie die Bereitstellung eines neuen Clusters in wenigen Minuten ermöglicht, statt Stunden dafür zu investieren.

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