Komet Mit Industrie 4.0 neue Geschäftsmodelle entwickeln

Redakteur: Rüdiger Kroh

Auf dem Ideen-Forum der Komet Group diskutierten Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Technik über das Thema „Industrie 4.0 – Zwischen Hype und Realität”.

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Sehen viel Potenzial in Industrie 4.0: Bernd Gill (Hewlett-Packard), Dr. Constanze Kurz (IG Metall) und Dr. Christof Bönsch (Komet, v.li.).
Sehen viel Potenzial in Industrie 4.0: Bernd Gill (Hewlett-Packard), Dr. Constanze Kurz (IG Metall) und Dr. Christof Bönsch (Komet, v.li.).
(Bild: Kroh)

Unter dem Motto „Industrie 4.0 – Zwischen Hype und Realität” stand beim Ideen-Forum von Komet das zukunftsweisende Produktionssystem des 21. Jahrhunderts auf dem Prüfstand. „Wir müssen unseren Fokus von der Komponentenebene auf die Inhalte verlagern, weil nur so innovative Produkte und neue Geschäftsmodelle entstehen“, zeigte sich Dr. Christof Bönsch, Geschäftsführer der Komet Group GmbH, davon überzeugt, dass Industrie 4.0 das Potenzial hat, die Produktion nachhaltig zu verändern. „Wir wollen Industrie 4.0 aktiv gestalten.” Dabei werde das Herstellen von Werkzeugen nach wie vor das Kerngeschäft bleiben. „Aber die Kunden benötigen uns auch verstärkt als Technologieprovider.”

Kooperation von IT, Maschinen- und Anlagenbau erforderlich

Laut Bernd Gill, Manager Service Innovation bei der Hewlett-Packard GmbH, geht es bei Industrie 4.0 um die Bewältigung der steigenden Komplexität in der Fertigung. „Industrie 4.0 braucht daher eine enge Kooperation von IT, Maschinen- und Anlagenbau und werde zu neuen kooperativen Geschäftsmodellen führen.”

Auf erhebliche Veränderungen der Arbeitsorganisation verwies Dr. Constanze Kurz, Ressortleiterin beim Vorstand der IG Metall. „Kommunikation und Interaktion werden sich ändern und die Fabrik der Zukunft ist auf motivierte und qualifizierte Mitarbeiter angewiesen.”

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