Signum Mit Kameras lassen sich Dosen und Flaschen leicht prüfen

Autor / Redakteur: Lisa Ramer / Stéphane Itasse

Die 3D-Bildverarbeitung in der Industrie ist ein großes Thema auf der Automatica 2014. Der Aussteller Signum Computer GmbH hat sich auf schnelle Oberflächeninspektion und Aufdruckkontrolle spezialisiert. Damit kann die Oberfläche von Dosen oder die Zusammensetzung des Flammkuchens überprüft werden.

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Der Kombikopf mit zwei Farbzeilen- und zwei 3D-Kameras von Signum inspiziert diverse Objekte nach unterschiedlichen Anforderungen.
Der Kombikopf mit zwei Farbzeilen- und zwei 3D-Kameras von Signum inspiziert diverse Objekte nach unterschiedlichen Anforderungen.
(Bild: Signum)

Nicht immer lassen sich Produktionsfehler, Beschädigungen oder Verschmutzungen per 2D-Bildverarbeitung finden, wie das Unternehmen mitteilt. Wenn es zum Beispiel um Dellen in einer bedruckten Oberfläche geht, fallen diese Fehler bei der Aufdruckkontrolle nicht auf. Das erfordert eine Aufnahme und Auswertung des Höhenprofils mit Lasertriangulation. Dazu wird der Prüfling von einer schmalen Laserlinie bestrahlt und von einer Kamera seitlich aufgenommen. Höhenunterschiede erscheinen im Vergleich zum Normalfall als Abweichung.

Die Lasertriangulation lässt sich einfach mit den Methoden der Oberflächeninspektionen und Aufdruckkontrollen zum Beispiel Zeilenkameras von Signum kombinieren. Das Bildfeld einer Zeilenkamera und das einer Lasertriangulationskamera werden dazu aufeinander abgestimmt. Auf diese Weise lassen sich die Bildinformationen beider Kameras einfach übereinander legen und auswerten, um auch neben typischen Oberflächenfehlern Höheunterschiede feststellen zu können.

Bei Verpackung und Lebensmitteln praktisch in der Anwendung

Anwendungsbeispiele findet man bei der Inspektionen von rotationssymmetrischen Objekten, Dazu zählen Tuben, Dosen, Kartuschen und Flaschen. Insbesondere bei Dosenproduktion sind Dellen oder fehlerhafte Falze keine Seltenheit. Diese können nicht durch Oberflächen-2D-Inspektion oder Aufdruckkontrolle erkannt werden, sodass die 3D-Lasertriangulation eingesetzt wird. In einer Prüfstation werden die Objekte gedreht und von einer Kombination aus 2D- und 3D-Kamerasystemen abgescannt. Je nach Anforderung gibt es unterschiedliche Einstellungen, wie die Wahl der Art oder Farbe bei der Beleuchtung.

Auch in der Lebensmittelbranche kommt Lasertriangulation zum Einsatz, zum Beispiel müssen Flammkuchen auf die Zusammensetzung des Belags geprüft werden. Zur Überprüfung setzt Signum Farbzeilenkameras ein, die oberhalb des Transportbandes montiert sind. Der Anwender untersucht das Farbbild eines Flammkuchens auf die Farbsegmentanzahl der jeweiligen Belagkomponente. Zusätzlich misst das Lasertriangulationssystem, wie dick der Flammkuchen im Bereich des Belags und des Randes ist. Diese Messwerte müssen in einem Toleranzbereich liegen, der vom Bediener eingestellt werden kann.

Damit kann Signum als Systemintegrator industrieller Bildverarbeitungsanlagen je nach Kundenanforderung ein breites Portfolio von Bildverarbeitungskombinationen bieten. Außerdem hat Signum zur Auswertung der 2D- und 3D-Daten eine Bibliothek von Bildverarbeitungsalgorithmen, die über 30 Jahre hinweg gewachsen ist und an fast alle Aufgabe angepasst werden kann.

In Halle B4 präsentiert Signum seine Neuheiten auf der Automatica 2014 in München.

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