Lasertechnik

Mit Lichtbündeln mehr als nur dünne Bleche bohren

Seite: 4/4

Firmen zum Thema

Die Laserschneidanlagen können auch dreidimensional arbeiten

Mit dem System Rotolas kann eine für die Blechbearbeitung gedachte CO2- oder Festkörperlaser-Schneidmaschine auch für die Rohr- und Profilbearbeitung genutzt werden. Ein flexibles Auflegersystem führt die Werkstücke während des Prozesses sicher in der Anlage. Das Programmierungs-Tool Trutops Tube unterstützt die Maschine dabei, die Schneidgeschwindigkeit und die Verfahrbewegung der Z-Achse präzise einzuhalten. So können Ecken von Vierkantrohren ohne Konturfehler geschnitten und komplex geformte Durchdringungen oder Geometrien sicher ausgeführt werden.

Ergänzendes zum Thema
Die Entscheidung erleichtern
Die Laserspezialisten unterstützen Anwender, in die richtige Anlage zu investieren

Anwender haben bei Trumpf eine große Auswahl an Maschinen, die auf unterschiedliche Einsatzanforderungen spezialisiert sind. Damit eine solche Investition sicher zum anvisierten Ziel führt und die Teilekosten so gering wie möglich werden. Egal, ob bei einer geplanten Klein- oder Großserie – eine gute Vorbereitung ist für den Erfolg unerlässlich.

Bei der endgültigen Entscheidung, ob die Anlage einen CO2- oder einen Festkörperlaser haben soll und welche weiteren Funktionen für die anstehenden Fertigungsaufgaben relevant sein können, leisten Hersteller-Experten Unterstützung. Die Trumpf-Spezialisten erklären dem Anwender die technischen Aspekte sowie die möglichen Vor- und Nachteile der jeweiligen Anlagen, um auf diese Weise die optimale Kombination herauszuarbeiten. Denn einzig und alleine die Anwendung entscheidet darüber, welche Laserschneidanlage am Ende die richtige ist.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 5 Bildern

Neben dem 2D-Schneiden entdecken immer mehr Anwender jedoch die Möglichkeiten der 3D-Bearbeitung via Laserstrahl. Hier sind es Fünf-Achs-Maschinen, die Werkstücke mittels dreidimensionaler Bearbeitung schneiden oder schweißen: Tiefzieh-, Biege-, Hydroform- oder Gussteile sowie warmumgeformte Bleche, Rohre oder Profile. Auch hier bietet Trumpf verschiedene Maschinenkonzepte und -ausstattungsoptionen im Portfolio an, die je nach Einsatzart auf diverse Materialien, Bauteildimensionen und Losgrößen abgestimmt sind. Im Lasernetzwerk können Maschinen zum 3D-Schweißen und -Schneiden mittels Festkörperlaser auch an bereits installierte Laseranlagen angebunden werden. Der Laser wird den Stationen dabei im sogenannten Time-Sharing-Betrieb abwechselnd zur Verfügung gestellt.

So zeigt sich, dass auch der Quantensprung, der mit der noch vergleichsweise jungen Technologie des Laserschneidens in den Achtzigerjahren gelungen ist, noch lange nicht am Ende seiner Entwicklung steht. Am Ende jedoch bleibt die Faszination, zu welchen Leistungen gebündeltes Licht in der Lage ist.

Ergänzendes zum Thema
Meilenstein-Serie Lasertechnik
Lesen Sie hier den Auftakt-Artikel unserer Meilenstein-Serie zum Thema Lasertechnik

Serienteil 1: Mit eigenen Strahlquellen zum führenden Laserspezialisten

(ID:42775566)