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Kemper Mit mobilen Filtergeräten die Internationalisierungsstrategie fortsetzen

Redakteur: Dietmar Kuhn

Die Kemper GmbH ist Anlagenbauer mit Sitz im westfälischen Vreden. Zu den Leistungen des Unternehmens zählen die Bereiche Schweißen & Schneiden, Automation und Solar. Diese umfassen im Einzelnen Absaug- und Filteranlagen sowie Schneidtische für die Metallbearbeitung und Absaugsysteme für die Elektro- und Kfz-Industrie. Lager-, Automatisierungs- und Steuerungstechnik, Nachführsysteme für Photovoltaikanlagen, Schweißschutzprodukte, Atemschutzsysteme, Zubehörartikel sowie Wartungs- und Servicedienstleistungen runden das Portfolio ab.

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Björn Kemper (l.), Geschäftsführer der Kemper GmbH, zusammen mit dem US-Generalkonsul Conrad Robert Tribble. Bilder: Kemper
Björn Kemper (l.), Geschäftsführer der Kemper GmbH, zusammen mit dem US-Generalkonsul Conrad Robert Tribble. Bilder: Kemper
( Archiv: Vogel Business Media )

Die USA sind für den Maschinenbauer Kemper von jeher ein wichtiger Exportmarkt, der weiter ausgebaut werden soll. Um dem hohen Bedarf an Arbeitsschutz nachzukommen, präsentiert sich der deutsche Anlagenbauer deshalb verstärkt in den USA. Highlight auf der Messe Fabtech ist mit Autoflow XP ein tragbares Atemschutzsystem das sich insbesondere durch ein leistungsstarkes Gebläse bei gleichzeitig geringem Gewicht und kompakter Bauweise auszeichnet.

„Der amerikanische Markt ist für uns von zentraler Bedeutung. Für unsere Kunden sind wir deswegen nicht nur mit einer Niederlassung in Atlanta vertreten. Auch die Teilnahme an nationalen Leitmessen ist für uns selbstverständlich“, sagt Björn Kemper, Geschäftsführer der Kemper GmbH, der auf die Ausweitung des internationalen Geschäfts setzt.

Auf der internationalen Fachmesse in Chicago zeigt Kemper vor allem mobile Filtergeräte, die sich in der Industrie über Jahre bewährt haben und kontinuierlich weiterentwickelt wurden. So präsentiert das Unternehmen beispielsweise den Filter-Master, ein Basisgerät für den flexiblen Einsatz an wechselnden Schweißplätzen, das sich durch eine einfache, aber sehr robuste Stahlblechkonstruktion sowie eine widerstandsfähige Pulverbeschichtung auszeichnet.

Das tragbare Atemschutzsystem Autoflow XP gehört ebenso zu den wichtigen Kemper-Produkten auf der Messe. Das akkubetriebene Gerät erzeugt einen konstanten Überdruck in einem Schutzhelm, sodass gefährliche Rauch- und Schadstoffe nicht eindringen können. Gleichzeitig reinigt der Autoflow XP die angesaugte Luft in einem Partikelfilter mit einem Abscheidegrad von 99,8%. Das Atemschutzsystem kann in vier Gebläsestufen betrieben werden und verfügt über einen bürstenlosen Gleichstrommotor, der eine dreimal längere Lebensdauer als herkömmliche Gebläsemotoren bieten soll.

In den USA ist Kemper über seine Tochter Kemper America vertreten. Sitz der Niederlassung ist Alpharetta bei Atlanta (Georgia). Um noch näher am Kunden vor Ort zu sein, denkt das Unternehmen zudem über einen Ausbau seiner Aktivitäten in den USA nach. „Wir prüfen, ob wir dort auch eigene Produktionskapazitäten aufbauen“, sagt Björn Kemper mit Blick auf das kommende Jahr.

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