Suchen

CAE-Software Mit neuem Modul Topologien bereits in frühen Phasen erstellen

Redakteur: Stefanie Michel

Zuken hat ein neues Modul zur Erstellung von Topologien entwickelt, das Teil der CAE-Software E³-Series für die Elektrotechnik ist.

Firma zum Thema

Durch das Verteilen der Komponenten in E³-Topology werden Kabelsätze automatisch erzeugt (hier: System Nebellicht) (Bild: Zuken)
Durch das Verteilen der Komponenten in E³-Topology werden Kabelsätze automatisch erzeugt (hier: System Nebellicht) (Bild: Zuken)

Mit E³-Topology ist ein Modul für die CAE-Software E³-Series erhältlich, das es Ingenieuren in der frühen Planungs- und Designphase ermöglicht, Funktionen und Topologie eines Projekts festzulegen.

Üblicherweise erfolgt die Planung der Elektrik zunächst nicht in derselben Software-Umgebung wie das Design von Schaltplan, Kabelbäumen sowie Fluid- und Schaltschrank-Design. Mit E³-Topology können Anwender nun die Position von Funktionen und Komponenten sowie die Anzahl der Kabelbäume und deren Partitionierung bestimmen. Darüber hinaus sind frühzeitig Berechnungen von Kabellänge, Gewicht und Kosten möglich. Dies ist besonders für Produkte von Vorteil, bei denen Entwickler unter großem Zeitdruck stehen und Vorabberechnungen unabdingbar sind, wie beispielsweise in der Automobilbranche, der Luft- und Raumfahrt sowie im Bahnwesen.

Bildergalerie

Designinformationen aus Projektphase später als Basis für Stromlaufpläne verwenden

Ingenieure können mit dem neuen Modul die Funktionen eines elektronischen Systems festlegen, indem Funktionsblöcke angeordnet und deren Verbindungen definiert werden. Zahlreiche Details wie die Funktionen selbst, deren Verbindungen und Anordnung im Gesamtsystem sowie die Anzahl der Kabelbäume und Teilkabelbäume lassen sich während des Topologie-Designs festlegen. Bisher basierten die ersten Projektphasen auf Erfahrungswerten und Annahmen. Das ist jetzt jedoch nicht mehr nötig. Die in dieser Phase entwickelten Designinformationen lassen sich später als Basis für detaillierte Stromlaufpläne verwenden.

Außerdem lassen das Layout von Bedienpanels und die Platzierung von Komponenten wie Motoren, Sensoren oder Not-Aus-Schalter schon in einer Entwurfszeichnung der gesamten Maschine festlegen. Somit kann der Konstrukteur abschätzen, welche Kabel und Leitungen in der gesamten Maschine für eine optimale Leistung und Verbindung erforderlich sind.

(ID:29716670)