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Trumpf auf der Formnext 2015 Mit „Plug and Play“-Systemen zur additiven Fertigung von Metallteilen

| Redakteur: Peter Königsreuther

Trumpf erweitert sein Technologie- und Produkt-Portfolio im Bereich der industriellen 3D-Drucker. Auf der Messe Formnext in Frankfurt hat der Laserhersteller neue Maschinen und Anlagen für die additive Fertigung von Metallteilen vorgestellt.

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Trumpf bietet jetzt laserbasierte 3D-Drucksysteme an. Bei einem davon, dem LMD-Verfahren (Laser Metal Deposition), erzeugt der Laser ein Schmelzbad auf der Oberfläche eines Bauteils und schmilzt das zeitgleich eingebrachte Pulver entsprechend der gewünschten Form auf.
Trumpf bietet jetzt laserbasierte 3D-Drucksysteme an. Bei einem davon, dem LMD-Verfahren (Laser Metal Deposition), erzeugt der Laser ein Schmelzbad auf der Oberfläche eines Bauteils und schmilzt das zeitgleich eingebrachte Pulver entsprechend der gewünschten Form auf.
(Bild: Trumpf)

Neu ist insbesondere das Verfahren Laser Metal Fusion (LMF). Gemeinsam mit der seit 15 Jahren etablierten und kontinuierlich weiterentwickelten Technologie Laser Metal Deposition (LMD), hat TRUMPF als weltweit einziger Hersteller alle relevanten Lasertechnologien für den industriellen 3D-Druck im Programm. LMF und LMD – Trumpf bietet beide Verfahren an.

Das Prinzip der additiven Fertigung ist verlockend: Laser und metallisches Pulver bauen Schicht für Schicht beliebige Bauteile auf – die Daten kommen direkt aus einem 3D-Konstruktionsprogramm. Bei LMF-Anlagen entsteht das Bauteil schichtweise im Pulverbett. Diese Technologie eignet sich besonders für geometrisch komplexe Teile, beispielsweise mit Innenkanälen und Hohlräumen sowie für die wirtschaftliche Fertigung von Einzelteilen oder kleinen Serien.

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3D-Drucker mit neuartigem Verfahren

Mit der neuen LMF-Maschine Truprint 1000 zielt Trumpf auf genau diese Anwendungsfälle. Das kompakte Modell spricht Technologieeinsteiger und Profis gleichermaßen an und kann Bauteile mit einer Größe von maximal 100 mm Höhe und 100 mm Durchmesser generieren. Die für eine einfache Touchscreen-Bedienung optimierte Benutzeroberfläche führt intuitiv durch die einzelnen Prozessschritte. Im kompakten Gehäuse der Truprint 1000 sind sämtliche Komponenten integriert: Laser, Optik, Prozesskammer, Filtereinheit und Schaltschrank. Das eigentlich Spannende spielt sich in der Prozesskammer ab, hier sitzen Vorrats-, Bau- und Überlaufzylinder in einer Achse nebeneinander. In Form von Pulver haben im Vorratszylinder bis zu 1,4 l Edelstahl, Werkzeugstahl, Aluminium oder andere schweißbare Werkstoffe Platz.

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