Eutect GmbH Mit Schutzgas und Lotrückführdüse den Sondermüll beim Löten minimieren

Redakteur: Peter Königsreuther

Zunehmenden thermischen Anforderungen zwischen Kupferlackdraht und Anschlüssen, etwa bei Produkten der Automobilzuliefer- und Konsumgüterindustrie, muss der Lötprozess begegnen, heißt es. Deshalb investiere Eutect in die Verbesserung selektiver Lötmodule.

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Die Eutect GmbH bietet eine Weiterentwicklung für das Kupferlackdraht-Löten, die wesentliche Hürden der steigenden Herausforderungen dieses Prozesses wirtschaftlich überwindet, wie es heißt.
Die Eutect GmbH bietet eine Weiterentwicklung für das Kupferlackdraht-Löten, die wesentliche Hürden der steigenden Herausforderungen dieses Prozesses wirtschaftlich überwindet, wie es heißt.
(Bild: Eutect)

Seit mehr als 20 Jahren entwickelt und fertigt die Eutect GmbH selektive Lötmodule für die Verarbeitung von Kupferlackdrähten. „Im Grunde genommen haben wir es hier mit einem klassischen Hase-und-Igel-Rennen zu tun“, erklärt Matthias Fehrenbach, Geschäftsführer von Eutect. Besonders durch die steigenden thermischen Anforderungen werden die Kupferlackdrähte kontinuierlich weiterentwickelt, um durch verbesserte Isolationsmaterialien eine optimale, thermische Widerstandfähigkeit zu gewährleisten, so Feherenbach. Des Weiteren werden durch die Weiterentwicklungen der Drahttechnologie die Bauformen minimiert sowie die Kosten reduziert. „Aus diesem Grund arbeiten wir daran, unseren Selektivlötprozess regelmäßig den neuen Materialien und Entwicklungen anzupassen. Gerade in der Automobilzulieferindustrie werden die Verbesserungen in der Kupferlackdrahttechnologie gerne aufgenommen, so dass wir regelmäßig Evaluationen im Kundenauftrag durchführen“, führt Fehrenbach weiter aus.

Nicht nur die Oxidbildung gilt es zu vermeiden

Eine Herausforderung ist dabei, dass für den Lötprozess Weichlote verwendet werden, die bis zu Temperaturen von über 450 °C verarbeitet werden, ohne dass dabei Oxidrückstände am Produkt verbleiben oder die Standzeiten der Lötsysteme drastisch beeinflusst werden. Mittels Schutzgasen kann der Bediener die Oxidbildung verhindern. „Aus diesem Grund haben wir schon vor Jahren damit begonnen, unseren Selektivlötprozess für das Löten von Kupferlackdraht zu optimieren. Dabei sollte nicht nur die Bildung von Oxiden verhindert, sondern es sollten auch Lotperlen und Lotspritzer vermieden sowie die Gesamtkosten des Lötprozesses reduziert werden“, resümiert Fehrenbach. Wichtig ist dabei auch, welche Flussmittel, Lote und Schutzgase im Lötprozess eingesetzt werden.

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