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Mit System in die Zukunft der Zustandsüberwachung

| Redakteur: Carmen Kural

CAN-MD (Controller Area Network Machinery Diagnostics) ist ein von Dytran und Sage entwickeltes busbasiertes und digitales Smart-Sensor-Netzwerk zur Überwachung und Diagnose des Maschinenzustands.

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CAN-MD sei das ideale Instrument zur Maschinenüberwachung, um den Zustand der Schlüsselkomponenten von Maschinen zu überwachen.
CAN-MD sei das ideale Instrument zur Maschinenüberwachung, um den Zustand der Schlüsselkomponenten von Maschinen zu überwachen.
( Bild: Disynet )

Mit den CAN-MD-Sensoren können laut Anbieter Schwingungsdaten erfasst, Spektraldaten verarbeitet und kritische Zustandsindikatoren berechnet werden. Dieses geschehe im Sensor selbst, ohne dass ein externer Datenprozessor verwendet werden muss. Pro CAN-Kanal sollen bis zu 31 Sensoren mit jeweils 127 Cis angeschlossen werden können. Die Anzahl der Kanäle hänge dabei von der eingesetzten Hardware ab.

Nicht nur Zustandsindikatoren, sondern auch einzelne Rohdaten können in den CAN-Bus eingespeist werden. Die Daten werden dann über die CAN-Bus-Schnittstelle (v. 2.0b) mit einem von Sage/Dytran entwickelten Netzwerkprotokoll gesendet, wie mitgeteilt wird.

CAN-MD ist Herstellerangaben zufolge das ideale Instrument zur Maschinenüberwachung. So sollen digitale Lösungen einfachere Verdrahtungsschemata bieten, da Kabelwege auf ein primäres Buskabel reduziert werden. Dadurch werde das Gesamtgewicht des Systems erheblich reduziert.

Die signifikante Datenreduktion des Systems minimiere den Bedarf an Hochgeschwindigkeitsnetzwerkverbindungen oder an großen Datenbeständen für die IoT-Integration. Leistungsfähige, vom Benutzer konfigurierbare Datenerfassungs- und Datenverarbeitungsalgorithmen, die direkt in den Sensoren ausgeführt werden, machen den Bedarf an kostspieliger herkömmlicher Datenerfassungshardware überflüssig, heißt es weiter.

CAN-MD ermögliche die Anbindung von Sensoren über kostengünstige CAN-Datenlogger und -Datenerfassungshardware unter Verwendung des verfügbaren detaillierten Schnittstellen-Kontrolldokuments, das ICD (Interface Control Document). Mit vorhandener Hardware könne – pro CAN-Eingangskanal – die Sensorkanalanzahl auf bis zu 31 Sensoren erweitert werden.

Das System wurde laut Anbieter für zwei Arten von Endbenutzern konzipiert: zum einen für Kunden, die neu in der Branche sind und eine schlüsselfertige Lösung wünschen, zum anderen für Kunden mit einem bereits vorhandenen Maschinenüberwachungssystem, die ihre eigenen Algorithmen und eigene Maschinendiagnosesoftware weiterentwickeln möchten, jedoch auf einer modernen, busbasierten Plattform.

Generell werde für den Einstieg ein maßgeschneidertes Entwicklungskit empfohlen – ein Soft- und Hardware Paket inklusive Sensoren, die für die Kundenanwendung individuell ausgewählt werden. Hiermit wird der Bus zunächst an ein Wifi-Modul angeschlossen und die Einstellungen der CI der einzelnen Sensoren über ein Tablet vorgenommen. Danach brauche der Bus nur noch an das Endgerät angeschlossen werden.

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