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Rollomatic

Mit wenigen Mausklicks zum individuellen Präzisionswerkzeug

Hochlegierte Stähle, Titan, CFK oder GFK – diese schwer zerspanbaren Werkstoffe werden in sämtlichen Schlüsseltechnologien verwendet. Eine effiziente Zerspanung dieser Werkstoffe erfordert leistungsfähige Werkzeuge. Eine Schleifsoftware führt schnell zum entsprechenden Bearbeitungsprogramm.

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Bild 1: Die neue Programmiersoftware von Rollomatic ermöglicht es, in wenigen Schritten von einer Datenbank mit Standard-Werkzeugen ... (Bild: Rollomatic)
Bild 1: Die neue Programmiersoftware von Rollomatic ermöglicht es, in wenigen Schritten von einer Datenbank mit Standard-Werkzeugen ... (Bild: Rollomatic)

Die Schleifsoftware Virtual Grind Pro ist auf die Werkzeugschleifmaschinen Grindsmart von Rollomatic zugeschnitten. Nutzer der Software sind gleichermaßen Entwickler, Produktionsleiter und Maschinenbediener – ein einheitliches Bedienerinterface macht es möglich.

Jean-Charles Marty, Product Manager der Rollomatic SA: „Grundlage für die erfolgreiche Entwicklung von Virtual Grind Pro sind mehr als 20 Jahre Erfahrung im Werkzeugschleifen sowie die Anforderungen unserer Kunden an eine moderne Werkzeugfertigung.“

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Erweiterte Schleifsoftware mit neuen Funktionen

Nachdem Virtual Grind Pro zum ersten Mal auf der Grindtec 2010 vorgestellt wurde, liefert Rollomatic aktuell die offizielle Version 1.05 auf neuen Maschinen und als Update für bestehende Anlagen aus. „In diese leistungsfähige und flexible Software für die Programmierung der Grind-Smart-Maschinenserie haben wir zahlreiche Neuerungen und Erweiterungen integriert – für noch mehr Performance und Gestaltungsfreiheit beim Werkzeug-Design“, so Marty.

Ein Highlight ist der neue Programmierassistent, der Tool Wizard. Er führt durch eine Datenbank, gefüllt mit Standard-Industriewerkzeugen, die sich einfach aber effektiv ändern lassen, wie Marty erläutert: „Mit wenigen Klicks kann der Entwickler zu einem komplexen und individuellen Werkzeug gelangen. Er wählt für die jeweilige Anwendung passend ein Grundwerkzeug und ändert in Sekundenschnelle beispielsweise Spiral-, Span- oder Freiwinkel, definiert Vorschübe, Kerndurchmesser und vieles mehr. Egal, ob pro Schneide ein konstanter oder variabler Spiralwinkel oder eine Kombination aus beidem gewählt wird, zum Beispiel, um durch Asymmetrie die Laufruhe und somit die Standzeit der Werkzeuge zu erhöhen – nahezu alles ist möglich. Das erweitert die Optionen der Werkzeuggestaltung um ein Vielfaches“.

Software bietet 3D-Simulation aller Schleifbewegungen

In kürzester Zeit sind die geeigneten Schleif- und Scheiben-Parameter für die jeweilige Anwendung ausgewählt (Bilder 1 bis 4 – siehe Bildergalerie). Für sämtliche Werkzeugtypen steht darüber hinaus eine schnelle 3D-Simulation aller Schleifbewegungen, inklusive virtueller Kollisionserkennung zur Optimierung der Rüstzeiten, zur Verfügung. „So lässt sich in der Simulation bereits erkennen, ob das Werkzeug mit der gewählten Schleifscheibenkombination problemlos gefertigt werden kann“, ergänzt Marty.

Trotz selbsterklärender Installationsroutine und einfacher Anwendung erschließt sich das volle Potenzial der Schleifsoftware erst in einer umfangreichen Schulung. „Wer auch das letzte Quäntchen Qualität und Präzision aus seiner Werkzeugentwicklung ziehen möchte, bekommt im Rahmen einer Einführung und Vertiefung die notwendigen Schritte detailliert vermittelt“, erklärt Marty. An der stetigen Weiterentwicklung der Software partizipiert der Nutzer in Form von Updates, die ihm kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

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