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Kemper

Mitarbeiter bei Schneidprozessen vor Feinstaub schützen

| Redakteur: Frauke Finus

Auf der Euroblech zeigt Kemper das Plasma-Fil-Compact-System. Die Absauganlage für Brenn- und Plasmaschneidanwendungen erreicht nach Unternehmensangaben dank einer innovativen Plattenfiltertechnik längere Standzeiten als herkömmliche Systeme. Die Stand-Alone-Lösung eignet sich für mittlere bis große Staubmengen. Gefahrstoffe werden automatisch abgereinigt, heißt es weiter.

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Der Plasma Fil Compact von Kemper wird auch auf der Euroblech 2016 zu sehen sein.
Der Plasma Fil Compact von Kemper wird auch auf der Euroblech 2016 zu sehen sein.
( Kemper )

„Dieses System besticht durch seine kompakte Bauweise und die Abscheidung selbst großer Feinstaubmengen im dauerhaften Betrieb von Schneidanlagen“, sagt Björn Kemper, Geschäftsführer der Kemper GmbH. „Metallverarbeiter sichern mit dieser neuen Absauglösung die Gesundheit ihrer Mitarbeiter nachhaltig.“ Dank der Filtertechnik ist Plasma Fil Compact nach Unternehmensangaben in der Lage, weit mehr als 99 % der erfassten Gefahrstoffe abzuscheiden. Selbst den Großteil ultrafeiner Staubpartikel scheidet das System ab.

Plattenfilter automatisch abreinigbar

Maßgeblich dafür ist die integrierte Plattenfiltertechnologie. Die integrierten Filter reinigen die Luft nicht nur effektiv ab, sondern sorgen gleichzeitig für längere Standzeiten. Dadurch entstehen geringere Kosten für mögliche Filterwechsel und die Betriebskosten bleiben von Beginn an kalkulierbar.

Möglich macht dies der besondere Aufbau der Filter. Dieser verhindert ein Verkleben der einzelnen Filterelemente. Während des Down-Flow-Prozesses, bei dem die verschmutzte Luft von oben nach unten geführt wird, stehen immer 100 Prozent der Filterfläche beim Eintritt der verschmutzten Luft gleichzeitig zur Verfügung. Plasma Fil Compact ist in sechs verschiedenen Ausführungen erhältlich – mit einer Absaugleistung ab 2500 m³/h bis zu 11.000 m³/h.

Optionale Ausstattung für höhere Lebensdauer

Um die Filterstandzeit weiter zu verlängern, empfiehlt Kemper, das System Spark Trap optional vorzuschalten. Der Funkenvorabscheider beseitigt Funken und grobe Partikel bereits vor der Filterung.

Das ebenfalls optionale Staubentsorgungssystem Dust Evac schließt den Gefahrstoffkreislauf. Völlig kontaminationsfrei transportiert er mittels Vakuumförderung nach der Selbstabreingung des Filtermediums den Feinstaub in BigBags. Wegen des großen Fassungsvermögens müssen diese auch bei enormen Staubmengen nur selten gewechselt werden. „Entlang der gesamten Gefahrstoffkette von der Absaugung bis zur Entsorgung kommen die Mitarbeiter zu keiner Zeit mit dem gefährlichen Feinstaub in Berührung“, betont Kemper. So sei die Gefahr von Krebserkrankungen, für die ultrafeine Staubpartikel maßgeblich verantwortlich zeichnen, nachhaltig gebannt.

Kemper auf der Euroblech 2016: Halle 12, Stand B06

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