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Interne Kommunikation Mitarbeiterapp erreicht auch Non-Desktop-Worker

Redakteur: Melanie Krauß

Das Start-up Flip ermöglicht es Unternehmen mit der gleichnamigen Mitarbeiterapp, auch die Beschäftigten in der Werkhalle zu erreichen.

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Die Mitarbeiterapp Flip kann auch auf privaten Geräten genutzt werden.
Die Mitarbeiterapp Flip kann auch auf privaten Geräten genutzt werden.
(Bild: Flip GmbH)

Flip bietet unter anderem ein Newsfeed, Chatmöglichkeiten oder ein Mitarbeiterverzeichnis. Darüber hinaus können IT- und HR-Prozesse miteingebunden werden, wie beispielsweise Urlaubsanträge, Krankmeldungen oder Entgeltabrechnungen. Dabei lässt sich die App komplett im firmenspezifischen Design gestalten. Am ehesten vergleichbar ist die Mitarbeiterapp wohl mit einem Intranet.

Das Besondere ist jedoch: Flip kann auch auf den Privatgeräten der Mitarbeiter installiert werden. Dadurch haben die Beschäftigten zum einen von überall Zugriff auf relevante Informationen. Zum anderen sollen so diejenigen nicht mehr ausgeschlossen werden, die auf der Arbeit keinen Zugang zu PCs haben. Oder wie Benedikt Ilg, Gründer und CEO der Flip GmbH, es formuliert: „E-Mailadressen haben nur die Mitarbeiter im Hemd.“ Mit der App sollen nun wirklich alle Mitarbeiter erreicht werden können – vom Büro bis in die Werkshalle.

Für wen ist die App geeignet?

Lohnen soll sich die App dem Anbieter zufolge bereits für kleine Unternehmen. Nämlich dann „wenn eine Whatsapp-Gruppe zu groß werden würde“. Und auch in Sachen Digitalisierung muss das Unternehmen noch nicht weit vorangeschritten sein. Die benötigten Daten können auch aus einem einfachen Excelsheet übernommen werden, zum Beispiel bei Schichtplänen. Besonders interessant wird es aber bei Unternehmen mit komplexerer Kommunikationsstruktur ab etwa 300 Mitarbeitern. Hier sind laut Einschätzung von Flip die Einsparpotenziale auch am größten.

Flip wird in einem europäischen Rechenzentrum mit ISO-27001 Zertifizierung gehostet und ist DSGVO-konform. Zudem wurde die App bereits mit mehreren Betriebsräten evaluiert. Das Unternehmen hat sich auf die Branchen Produktion, Logistik und Handel spezialisiert. Zu den bisherigen Kunden gehören etwa Porsche, Edeka und Bauhaus, aber auch kleinere Maschinenbauer mit weniger als 20 Mitarbeitern.

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