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Mobile Virtual-Reality-Lösung passt heute in den Flugkoffer

| Redakteur: Annedore Munde

Mit Virtual Reality verbinden viele Anwender immer noch aufwändige Installationen und fehlende Prozessintegration. In den vergangenen Jahren hat sich jedoch eine Vielzahl von Firmen mit der Implementierung von Virtual Reality (VR) zur Verbesserung ihrer Produktentwicklung und zur Entscheidungsfindung auf der Basis von 3D-Visualisierung beschäftigt. Flexible und kompakte Lösungen vereinfachen jetzt den Einsatz von VR zunehmend.

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Egal an welchem Ort der Welt der Kunde sitzt – das virtuelle Produkt kann mit auf Reisen gehen und direkt beim Kunden besprochen werden. Die notwendige Hardware passt in den Flugkoffer. Bilder: ICIDO
Egal an welchem Ort der Welt der Kunde sitzt – das virtuelle Produkt kann mit auf Reisen gehen und direkt beim Kunden besprochen werden. Die notwendige Hardware passt in den Flugkoffer. Bilder: ICIDO
( Archiv: Vogel Business Media )

Das Arbeiten in virtuellen Welten konnte bisher häufig auch aufgrund der Immobilität der Komponenten noch nicht in alle Unternehmens-Bereiche, wie etwa den Vertrieb, vordringen. Das soll sich ändern. Der Leonberger Anbieter von VR-Hardware Imsys und der Stuttgarter VR-Pionier ICIDO haben mit smart 3D ein System vorgestellt, das dank seiner kompakten Abmessungen und mobilen Komponenten auch als Handgepäck im Flugzeug mit auf die Reise gehen kann.

Virtual-Reality-Gesamtsystem auf Koffergröße reduziert

Das VR-System setzt sich aus dem Stereoprojektor AS3D der norwegischen Firma Projectiondesign und einem Notebook und der entsprechenden Software von ICIDO zusammen. Das Gesamtsystem wurde durch Imsys zu einer kompletten VR-Anlage integriert, die in einen Koffer-Trolley passt und so an jedem Ort der Welt zum Einsatz kommen kann.

„Mit smart 3D können jetzt völlig neue Anwender Virtual Reality in ihren Prozessen einsetzen“, erläutert Ralf Heimberg, CEO von ICIDO, und fährt fort: „Insbesondere für den Vertrieb komplexer Produkte eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten. Potenzielle Kunden können das spätere Produkt bereits vorab interaktiv und virtuell erkunden, ohne dabei auf den Realismus einer ‚echten‘ Lösung, beispielsweise der Maschine, verzichten zu müssen.“

Kleine Unternehmen brauchen keine großen Virtual-Reality-Installationen mehr

Tankred Magg, Geschäftsführer von Imsys, ergänzt: „Von smart 3D profitieren insbesondere auch kleinere Unternehmen, da diese nun auf große, aufwändige VR-Installationen verzichten können und trotzdem den kompletten Funktionsumfang einer interaktiven, immersiven Lösung erhalten. Damit schließen wir die Lücke zwischen den reinen Arbeitsplatzlösungen ohne Immersion und den stationären Anlagen.“

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