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Schweißroboter Modulare Roboter schweißen schwer zugängliche Nahtpositionen an Werkstücken

| Redakteur: Jürgen Schreier

Zufrieden mit dem Absatz seiner neuen Robotergeneration RTI 400 ist die IGM Robotersysteme AG in Wiener Neudorf. Durch die modulare Bauweise und Vergrößerung der Roboterarbeitsbereiche baut das österreichische Unternehmen eine Position als Partner für Schweißrobotersysteme weiter aus. 2011 konnten bereits über 60 Roboter der neuen Baureihe ausgeliefert werden.

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Die neue Schweißrobotergeneration RTi 400 von IGM findet nach Unternehmensangaben guten Anklang am Markt. (Bild: IGM)
Die neue Schweißrobotergeneration RTi 400 von IGM findet nach Unternehmensangaben guten Anklang am Markt. (Bild: IGM)

Durch die Erweiterung auf drei verschiedene Armlängen können mit Robotern der Serie RTI 400 auch schwer zugängliche Nahtpositionen bei Werkstücken problemlos geschweißt werden. Besonders der neue RTI 496, der größte Roboter in seiner Bauklasse, mit einem Arbeitsbereich bis zu 1900 mm, findet laut IGM großen Anklang. Er kommt vor allem in der Baumaschinenindustrie im Bereich komplexer Bauteilkomponenten zum Einsatz.

Die Roboter aus der neuen RTI 400 Serie können auch als direkter Ersatz für die Vorgängermodelle der RTI 300 Serie eingesetzt werden. Der Hersteller rechnet für 2012 mit einem Anstieg an Umrüstaufträgen, weil viele Nutzer die Vorteile des neuen RTI 400 – zum Beispiel erhöhte einzelne Achsgeschwindigkeiten und die daraus resultierenden reduzierten Versetzzeiten – auch auf ihren bestehenden Systemen nutzen wollen.

Die Programmübernahme auf die neuinstallierten Roboter kann genauso gewährleistet werden, wie die Kompatibilität der neuen Drahtvorschübe betreffend der Schweißparameter. Voraussetzung dafür ist lediglich die Verwendung der gleichen Werkzeuge (Schweißpistole) und Parameterdefinition der Drahtgeschwindigkeit in m/min.

Roboterperipherie-Erweiterung RTI 499

Anfang 2012 werden erste Anlagen mit dem neuen Roboterdrehsockel (RTI 499) ausgeliefert geliefert. Dieser Drehsockel erweitert die Anlage um ein Schwenkarmmodul, welches unmittelbar an der Roboterperipherie angebracht ist. Der Vorteil besteht laut IGM ein einer vergrößerten Reichweite. So wird der Arbeitsbereichdurchmessers um 1400 mm auf maximal 5200 mm ausgedehnt. Die komplette Medienführung erfolgt durch die Hohlwellen im Drehsockel, sodass es keine außen liegenden Kabel und Schläuche mehr gibt.

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