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Japan Mori Seiki garantiert unverstrahlte Werkzeugmaschinen

| Redakteur: Peter Steinmüller

Der japanische Werkzeugmaschinenhersteller Mori Seiki gewährleistet, dass ausgelieferte Maschinen nicht in Folge des AKW-Unglücks kontaminiert sind. Alle Maschinen würden vor Auslieferung auf Radioaktivität überprüft. Im Gebiet um die Produktionswerke werde die Radioaktivität kontinuierlich gemessen, um im Falle einer gesundheitlichen Gefährdung sofort handeln zu können.

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Die Produktion von Mori Seiki ist vom Tsunami und KKW-Katastrophe wenig in Mitleidenschaft gezogen worden. (Bild: Mori Seiki)
Die Produktion von Mori Seiki ist vom Tsunami und KKW-Katastrophe wenig in Mitleidenschaft gezogen worden. (Bild: Mori Seiki)

Das Unternehmen erwartet durch die Naturkatastrophen in Japan keine negativen Auswirkungen für seine Betriebstätigkeit und Kunden in Europa. Weder in der Zentrale in Nagoya noch in den Produktionswerken in Iga und Nara gab es Schäden aufgrund des Erdbebens. Produktion und Geschäftsbetrieb starteten letzten Montag wie gewohnt. teilte das Unternehmen mit.

Mori Seiki hat nur geringe Schäden in einem Werk

Geringe Gebäudeschäden im Produktionswerk Chiba wurden in den letzten Tagen behoben und die Produktion lief ebenfalls regulär weiter. Der Strom wurde nur in diesem Werk für ein paar Stunden abgeschaltet um Energie zu sparen. Vom heutigen Standpunkt aus wird ein Lieferverzug aufgrund der Auswirkungen des Erdbebens und des Tsunamis nicht erwartet.

Mori Seiki hat, abgesehen von seinem Hauptsitz in Nagoya (260 km Luftlinie südlich von Tokio), drei Produktionsstätten in Japan. Die größten Produktionsstätten befinden sich in Iga (350 km Luftlinie südwestlich von Tokio) und Nara (370 km Luftlinie südwestlich von Tokio). Die kleinste und den Unglücks-AKW nächste Produktionsstätte befindet sich in Chiba, 50 km Luftlinie östlich von Tokio.

Mori-Seiki-Ersatzteillager in Stuttgart sichert Versorgung für Europa

Ein Notfall-Team von Mori Seiki Japan ist im Moment dabei japanische Kunden im Krisengebiet zu kontaktieren um Hilfe und Unterstützung anzubieten. Zirka 14000 Maschinen bei etwa 5000 Kunden sind in dieser Region installiert. Die Versorgung mit Ersatzteilen für Europa sei nicht betroffen, versichert Mori Seiki, da das Ersatzteillager, welches die Kunden in Europa beliefert, in Stuttgart beheimatet ist.

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