Montageautomatisierung Motek 2013 präsentiert lückenlos relevantes Marktangebot

Redakteur: Rüdiger Kroh

Das Ziel von Paul Eberhard Schall zur Motek ist nicht die schiere Größe durch Masse, sondern die lückenlose Präsentation des relevanten Marktangebots. Dabei hat der Geschäftsführer der P. E. Schall GmbH & Co.KG bei der Motek 2013 eine stärkere Teilnahme von Komplettanbietern und Systemhäusern angestrebt.

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„Mit über 60 Herstellern von Montageanlagen und Komplettlösungen plus über 50 Roboter-Systemintegratoren bieten wir ein bis dato unerreicht breites Portfolio an prozessorientierter Systemlösungskompetenz”, sagt Messeunternehmer Paul Eberhard Schall.
„Mit über 60 Herstellern von Montageanlagen und Komplettlösungen plus über 50 Roboter-Systemintegratoren bieten wir ein bis dato unerreicht breites Portfolio an prozessorientierter Systemlösungskompetenz”, sagt Messeunternehmer Paul Eberhard Schall.
(Bild: Schall)

Herr Schall, bis Anfang Juli hatten sich bereits über 900 Aussteller für die Motek und die Bond-expo angemeldet. Wie ist der aktuelle Stand und wie sind Ihre Erwartungen?

Schall: Bis jetzt sind zur Motek 918 Aussteller und zur Bondexpo 115 Aussteller angemeldet. Damit haben wir die magische 1000er-Grenze erneut, worüber wir uns natürlich sehr freuen. Mit dem komplementären Produkt- und Leistungsportfolio von Motek und Bondexpo bilden wir als einzige Fachmesse weltweit das global verfügbare Angebot ab. Wir sind zuversichtlich, mit der weiteren Ergänzung der Prozesskette in Sachen Produktions- und Montageautomatisierung noch mehr Aussteller aus dem In- und Ausland gewinnen zu können, wobei wir strikt auf die Einhaltung des Messekonzepts und der Nomenklatur achten. Nicht die schiere Größe durch Masse ist unser Ziel, sondern die möglichst lückenlose Präsentation des relevanten Marktangebots.

Wie sieht es mit der Auslandsbeteiligung aus?

Schall: Wir haben Aussteller aus 21 Ländern der Erde und damit dürfte das besagte Weltangebot vertreten sein. Wir beobachten zur Motek einen verstärkten Zustrom ausländischer Hersteller und Anbieter. Dies ist wohl auf die fortschreitende Globalisierung der Produktion und Montage zurückzuführen. Die ausländischen Unternehmen sehen die Motek als Sprungbrett in die offenen, anspruchsvollen Märkte außerhalb ihres regionalen Aktionsradius an. Mit der Teilnahme an der Motek gestehen diese, wie die heimischen Aussteller, dem Fachpublikum auch eine Art Benchmark-Status zu. Dies nach der Devise: Wer hier bestehen kann, der hat überall Chancen.

Die Motek hat in diesem Jahr einen neuen Untertitel und heißt jetzt „Internationale Fachmesse für Produktions- und Montageautomatisierung“. Warum diese Umbenennung?

Schall: Weil die Grenzen zwischen den einzelnen Disziplinen in Produktion, Montage, Prüfen, Verpacken, Materialfluss und Intralogistik immer mehr verwischen, steht nun die Rationalisierung ganzer Prozessfolgen und nicht mehr nur einzelner Schritte oder Teilprozesse im Fokus. Dieser Entwicklung wollen und müssen wir gerecht werden und haben deshalb eine offenere Formulierung gewählt, ohne dass sich an den Inhalten etwas geändert hat. Produktions- und Montageautomatisierung beginnt im Wareneingang und endet mit der Übergabe an die Lieferlogistik. Wir präsentieren die Komponenten, Baugruppen, Teil- oder Subsysteme sowie Komplettlösungen für alle Prozesse im Detail und als Ganzes – und dafür steht auch der neue Untertitel.

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